Die Hoffnung auf einen schnellen Deal war wohl verfrüht. Beazley hat das Übernahmeangebot von Zurich Insurance über 7,7 Milliarden Pfund kategorisch abgelehnt. Die Aktie reagierte prompt und verlor rund 3 Prozent an Wert, nachdem sie zuvor noch kräftig zugelegt hatte.
Das Angebot der Schweizer lag bei 1.280 Pence je Aktie. Das entspricht einer Prämie von 56 % auf den letzten Schlusskurs vor Bekanntwerden der Übernahmepläne am Montag. Klingt großzügig, doch Beazley winkt ab. Der Vorstand ist einstimmig der Meinung, dass der Preis die langfristigen Perspektiven des Unternehmens nicht angemessen widerspiegelt.
Zweiter Versuch, zweite Absage
Interessant dabei ist vor allem eines. Das aktuelle Angebot liegt sogar unter dem Vorschlag, den Zurich Insurance bereits im Juni 2025 gemacht hatte. Damals bot der Schweizer Versicherungsriese 1.315 Pence pro Aktie. Auch das wurde abgelehnt. Jetzt also weniger Geld auf den Tisch zu legen, wirkt nicht gerade wie eine überzeugende Strategie.
Zurich Insurance, Europas zweitgrößter Versicherer nach Marktwert, hat durchaus ein klares Interesse an Beazley. Der britische Spezialversicherer ist stark in Bereichen wie Cyber-Versicherungen, Marine, Luftfahrt, Raumfahrt und Kunstversicherungen. Genau die Segmente, in denen Zurich wachsen will. Doch ohne eine deutlich höhere Offerte dürfte es schwierig werden, Beazley doch noch zu überzeugen. Die Briten wissen offenbar genau, was sie wert sind, und lassen sich nicht unter Wert verkaufen.
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