Für Aktionäre der spanischen Großbank BBVA ist es ein ungewohntes Bild. Mit einem Kursverlust von neun Prozent ist die Bank am Donnerstag der größte Verlierer im europäischen Leitindex Euro Stoxx 50. Was steckt hinter dem massiven Kurseinbruch der BBVA?
Gut, aber nicht so gut wie erwartet
Eigentlich lesen sich die Quartalszahlen der BBVA sehr gut. Die Erträge stiegen im letzten Quartal um vier Prozent auf fast 37 Milliarden Euro. Wichtigster Ertragstreiber war der Zinsüberschuss, der sich ebenfalls um vier Prozent auf mehr als 26 Milliarden Euro erhöhte.
Unter dem Strich verdiente die spanische Großbank mit 10,5 Milliarden Euro knapp fünf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Als Ergebnisdämpfer erwies sich die starke Präsenz der Bank in Mexiko. Aufgrund der Aufwertung des Euro zum mexikanischen Peso erhöhte sich der Gesamtgewinn nicht so stark wie geplant.
Eine Perle für Dividendenanleger
In Spanien war die BBVA zuletzt erfolglos beim Versuch, die heimische Bankenlandschaft weiter zu konsolidieren. Die Übernahme der vor allem im Mittelstand stark verankerten Banco de Sabadell scheiterte am Widerstand des Managements.
Für Dividendenanleger ist und bleibt die BBVA-Aktie weiterhin ein hochattraktives Investment. Die Dividendenrendite lag zuletzt bei 3,6 Prozent. Allerdings hat die Bank in den letzten vier Jahren ihre Gewinnausschüttungen massiv gesteigert. In Anbetracht der gut laufenden Geschäfte dürfen Anleger auch 2026 mit einer weiter steigenden Dividende rechnen.
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