Die BayWa-Aktie hat sich zuletzt bei ca. 14,50 Euro stabilisiert. Kann man nun davon ausgehen, dass der Kursrückgang der letzten Wochen endlich vorbei ist?
Stockende Verkäufe und ein möglicher Schuldenschnitt
Die Antwort auf diese Frage wird davon abhängen, ob die Sanierung der BayWa weiterhin Fortschritte macht. Davon kann momentan nicht die Rede sein.
Vor allem der Verkauf der Erneuerbaren Energietochter BayWa r.e. macht Probleme. Aufgrund eines schlechteren wirtschaftlichen Umfeldes ist der ursprünglich erwartete Verkaufspreis in Höhe von 1,7 Milliarden Euro nicht mehr realisierbar.
Aus dem Verkauf der Obsttochter T&G Global in Neuseeland wird ein Erlös von 300 Millionen € erwartet. Die Transaktion ist aber noch nicht final abgeschlossen.
Gleichzeitig laufen intensive Gespräche mit den Kreditgebern des bayerischen Mischkonzerns über einen möglichen Schuldenschnitt. Gemäß dem Sanierungsplan sollen die Schulden der BayWa bis 2028 um vier Milliarden Euro sinken. Ohne einen Beitrag der Banken dürfte das wohl kaum möglich sein. Als Gegenleistung könnten die DZ Bank und die HVB als größte Kreditgeber Besserungsscheine erhalten.
Die Insolvenz ist nicht vom Tisch
Eine Insolvenz der BayWa ist immer noch nicht vollständig vom Tisch. Sollten die Verkäufe wichtiger Tochtergesellschaften stocken und sich die Banken gleichzeitig gegen einen Schuldenschnitt sperren, dürfte es sehr düster für die Zukunft des Mischkonzerns werden. Ein Investment in die BayWa-Aktie empfiehlt sich deshalb weiterhin nur für erfahrene und risikoaffine Turnaround-Anleger.
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