Bayer steckt mitten im radikalen Umbau. Der Konzern konzentriert sich inzwischen auf Pharma/Healthcare und Agrarchemie (Crop Science).
Seit 2023 reduziert CEO Bill Anderson konsequent Strukturen: Rund zwei Drittel der 15.000 Management-Stellen wurden gestrichen. Kurzfristig kostet das Geld, langfristig sollen deutliche Einsparungen die Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Bayer AG Aktie Chart
Bayer: Das ist vielversprechend
Zusätzlich setzt Bayer auf juristische Schachzüge. Der Konzern klagt gegen BioNTech und Pfizer wegen Patentverletzungen bei der mRNA-Technologie. Ein Erfolg könnte Milliarden in die Kassen spülen und Spielraum für Forschung im Pharmabereich schaffen.
Auch im Glyphosat-Streit zeichnet sich eine mögliche Wende ab: Fällt das Urteil des Supreme Court zugunsten von Bayer, könnten viele Klagen beendet werden. Analysten reagieren positiv: Sechs von zehn Experten raten aktuell zum Kauf, vier empfehlen Halten.
Bayer: Die Lage bleibt angespannt
Die Zahlen zeigen noch ihre Schwäche. Der Umsatz sank im 3. Quartal sank auf 9,7 Mrd. Euro, das EBIT lag bei minus 543 Mio. Euro, das Gesamtergebnis bei minus 963 Mio. Euro.
Belastungen durch Rechtsstreitigkeiten mit Glyphosat und PCB-Chemikalien steigen. Die Pharmasparte hinkt weiter hinterher, Erlöse bei Xarelto und Eylea fallen zweistellig. Nur der Gerinnungshemmer Asundexian liefert Hoffnungsschimmer.
Bayer: Das müssen Anleger wissen
Die Dividende wurde stark reduziert, die Rendite beträgt nur 0,3 %.
Kurzfristig bleibt die Aktie volatil, Chancen liegen vor allem im Umbau, bei juristischen Erfolgen und neuen Medikamenten. Wer auf Sicherheit setzt, sollte vorsichtig sein, alle anderen können die derzeitige Transformation als Einstiegschance sehen.
Bayer: Pro und Contra auf einen Blick
Pro
- Radikaler Umbau spart Kosten
- Konzentration auf Kernsparten
- Chance auf Milliarden aus Patentklagen
- positive Analystenmeinungen
Contra
- Schwache Quartalszahlen
- Hohe Sonderbelastungen
- Rückläufige Pharmaverkäufe
- Geringe Dividende
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