Bayer: Comeback oder Absturz?

Die Aktie von Bayer schwankt heftig. Klagen, Schulden und Übernahmegerüchte sorgen für Nervosität und neue Spekulationen. Der Markt fragt: Was ist da los?

Auf einen Blick:
  • Börsenwert liegt unter Jahresumsatz
  • Glyphosat-Risiken belasten weiter
  • Pharmasparte gilt als Hoffnungsträger
  • Finanzinvestoren prüfen Aufspaltung
  • Analysten sehen Kurse bis 54 Euro

Bei der Bayer spielt sich ein Kursdrama ab. Nach einem kurzen Höhenflug bis fast 50 Euro rutschte die Aktie wieder deutlich ab. Aktuell pendelt sie um 42,70 Euro. Viele Anleger fragen sich: Was ist da los?

Bayer AG Aktie Chart

Bayer: Mehr Umsatz als Börsenwert

BAyer setzt rund 46 Mrd. Euro um. An der Börse bringt er aber nur etwa 42 Mrd. Euro auf die Waage. Das wirkt günstig. Doch hohe Schulden und die Dauerbelastung durch die Glyphosat-Klagen drücken auf die Stimmung. Die Altlasten aus der Monsanto-Übernahme hängen weiter wie ein Schatten über dem Unternehmen.

Blick auf die Sparten

Crop Science liefert rund 22 Mrd. Euro Umsatz. Pharma kommt auf 18 Mrd. Euro. Consumer Health steuert etwa 6 Mrd. Euro bei. Vor allem die Pharmasparte macht Hoffnung. Fünf neue Medikamente könnten zu Kassenschlagern werden. Die Marge liegt solide im zweistelligen Bereich.

Rein rechnerisch könnte allein das Pharmageschäft deutlich mehr wert sein als der gesamte Konzern heute. Das weckt Fantasie. Finanzinvestoren könnten einzelne Teile abspalten und verkaufen. Für Consumer Health halten Experten 8 bis 10 Mrd. Euro für machbar. Auch ein Börsengang wäre denkbar.

Für Investoren heißt das

Ein großer Befreiungsschlag hängt am Ausgang der Verfahren in den USA. Entscheidet der Supreme Court zugunsten von Bayer, würde das Risiko spürbar sinken. Dann kämen auch Übernahmepläne schneller auf den Tisch.

Noch blockt Vorstandschef Bill Anderson eine Zerschlagung ab. Analysten von Barclays, JPMorgan Chase und Goldman Sachs sehen Kurse um 50 bis 54 Euro. Fazit: Viel Risiko. Aber auch reichlich Sprengstoff für steigende Kurse.

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