Bayer-Aktie: Der Zoll-Schock!

Die Bayer-Aktie verzeichnete einen deutlichen Kursrückgang. Auslöser sind mögliche US-Zollerhöhungen und Unsicherheiten um eine Milliardenrückstellung für Glyphosat-Klagen.

Auf einen Blick:
  • Kurs fällt um über vier Prozent
  • Trump plant Erhöhung von US-Zöllen
  • Milliardenrückstellung für Glyphosat-Kompromiss
  • Quartalszahlen Ende Februar erwartet

Donald Trump möchte die Zölle für weltweite Zulieferer in die USA wieder auf 15 % erhöhen, um den Zollverboten durch das Supreme Court etwas entgegenzusetzen. Dies kann die Stimmung um Pharma-Werte beeinflussen. Insbesondere auch die Aktie von Bayer wird vielleicht davon betroffen sein. Unabhängig davon, was nun in der Zollfrage passiert. Die Stimmung wird überkochen.

Rückblick:

Für die Aktie von Bayer aus Leverkusen ist es am Freitag deutlich nach unten gegangen. Zum Ende des Handels haben die Notierungen einen Abschlag in Höhe von -4,3 % hinnehmen müssen. Das klingt auf den ersten Blick nach einem deutlichen Verlust. Allerdings vollzieht sich das Ganze auf einem sehr hohen Kursniveau, das noch vor kurzem kaum jemand für möglich gehalten hat. Insofern dürften kräftigere Gewinnmitnahmen hier durchaus normal sein. Die Trend-Situation für die Bayer hat sich jedenfalls nicht mehr geändert.

Bayer verliert, das ist allerdings eine normale Entwicklung

Die Aktie ist auf einen Kurs in Höhe von 43,48 Euro gefallen. Damit hat sich das Plus im Laufe im Jahr auf nur noch knapp 20 % verringert. Die Bayer hat selbst keine so spektakulären oder wichtigen Nachrichten gebracht, dass ein derartiger Abschlag nötig gewesen wäre. Die Notierungen waren ohnehin in den zurückliegenden Tagen etwas korrigiert worden.

Bayer AG Aktie Chart

Davor war es zu einer Einigung mit Glyphosat-Geschädigten gekommen. Das Unternehmen möchte jetzt dort einen Kompromiss erzielen. Es wird mehr als 7 Milliarden Dollar Euro zurückstellen, um eine mögliche Kompromisslösung zu finanzieren.

Allerdings bleibt der Prozess noch offen. Ein Gericht in São Paulo muss hier noch zustimmen. Deshalb haben die Börsen hier wohl auch die Bremse getreten. Es geht für das Papier derzeit also darum, den Aufwärtstrend zu verteidigen. Sehr viel schneller als gedacht rückt jetzt allerdings auch eine weitere wichtige Entscheidung näher.

Am 25. Februar wird das Ergebnis zum vierten Quartal 2025 gemeldet. Ausgehend von hier kann es dann noch einmal in Richtung von 50 Euro gehen, meinen die jüngsten Stellungnahmen von Analysten mit ihren Analysen.

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