Bayer-Aktie: Ist das wirklich bedenklich?

Die Bayer-Aktie verzeichnet nach einem Milliardenvergleich zu Glyphosat-Klagen Kursverluste, hält aber dennoch einen klaren Aufwärtstrend. Analysten bleiben optimistisch.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert nach Glyphosat-Vergleich deutlich
  • Chart zeigt weiterhin klaren Aufwärtstrend
  • Analysten erhöhen Kursziele auf 50 Euro
  • Donald Trump äußert Unterstützung für Glyphosat

Der Markt ist bei der Bayer-Aktie aktuell etwas gespalten. Heute verloren die Leverkusener deutlich beachtlich. Es ging um -3,3 % abwärts. Am Mittwoch war die Aktie noch um rund -7 % nach unten gelaufen. Das Problem scheint etwas größer zu werden, auf den ersten Blick jedenfalls. Tatsächlich notiert der Titel mit 44,05 Euro noch sehr deutlich im klaren Aufwärtstrend. Eine Stimme sprach schon von einem Desaster. Das ist Unsinn.

Am Dienstag noch war das Papier regelrecht nach oben geschossen, es ging um 7,3 % aufwärts. Die Märkte belohnten den Umstand, dass Bayer sich mit Glyphosat-Klägern auf eine Milliarden-Zahlung geeinigt haben. Wunder Punkt der Vereinbarung und der Reaktion an den Märkten ist noch der Umstand, dass ein Gericht in St. Louis diesen Deal absegnen muss. Die Märkte haben vielleicht auch deshalb kalte Füße bekommen und am Mittwoch dann die Aktie mit dem Abschlag von über -7 % belastet.

Bayer hat dennoch aktuell im Chartbild noch immer einen sehr klaren Aufwärtstrend verteidigen können. Die Notierungen sind tendenziell weiterhin nach rund 24 % Gewinn im laufenden Jahr auf dem Weg in Richtung 50 Euro. Das scheinen auch Analysten so zu sehen. Deren Kursziele sind in den vergangenen Tagen gestiegen. Barclays hat heute die Aktie weiterhin auf „overweight“ belassen. Das Kursziel für den Titel liege bei 50 Euro.

Bayer AG Aktie Chart

Bayer: Seltsame Trump-Einmischung

Besonders eindrucksvolle Unterstützung kommt heute indes aus dem politischen Lager. Donald Trump hat mitgeteilt, er halte Glyphosat für „verteidigungsrelevant“. Dies wurde durchaus als Rückendeckung für Bayer verstanden.

Die Märkte also werden in der Angelegenheit zudem auch nicht nervös, was immerhin eine relativ starke Indikation dafür ist, dass die Aktie den Aufwärtstrend nicht direkt verlassen wird. Am 25.2. sollten neue Impulse kommen. Die Leverkusener präsentieren dann ihre Zahlen zum 4. Quartal. Dies wird sicher auch eine Gelegenheit sein, bei der die Glyphosat-Situation und mögliche Rückstellungen dafür diskutiert wird.

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