Bayer-Aktie: Wenn das keine Sensation ist!

Bayer-Aktie steigt dank positiver Glyphosat-Entwicklungen auf Jahreshöchststand. Analysten sehen weiteres Potenzial bis 60 Euro.

Auf einen Blick:
  • Aktie erreicht höchsten Stand seit Jahren
  • Deutsche Bank erhöht Kursziel auf 60 Euro
  • Glyphosat-Vergleich steht im August an
  • Charttechniker sehen keine großen Hürden

Wie weit führt der Weg der Bayer nach oben? Diese Frage stellen sich offensichtlich nicht nur Investoren, sondern auch Analysten. Zum Ende der Woche mehren sich die Stimmen, wonach das Unternehmen deutlich an Potenzial gewonnen hat.

Mehr als 50 Euro

Die Aktie ist durch die unterschiedlichen Nachrichten zum Themenkomplex Glyphosat in den vergangenen Tagen deutlich nach oben gesprungen. Zur Erinnerung: Noch vor zehn und auch noch vor sechs Tagen war das Papier aus Leverkusen weniger als 40 Euro wert. Heute liegt die Aktie bei rund 53,28 Euro.

Nun ist der Aufwärtsmarsch zunächst einmal beendet. Gestern allerdings hat die Aktie einen Aufschlag von über 8 % geschafft. Sie hat mit 53,40 Euro sogar den höchsten Kurs seit Jahren erreicht. Es gibt Analysten, die der Meinung sind, dass die jüngsten Nachrichten noch einmal für weiter steigende Kurse sorgen könnten.

Bayer AG Aktie Chart

Fundamental orientierte Analysten sind allerdings eher der Meinung, dass das Kursziel weitgehend erreicht sei. Allerdings hat die Deutsche Bank ihr Kursziel jetzt auf 60 Euro erhöht. Hintergrund sind die Glyphosat-Nachrichten. Zum einen wird eine neue Tochtergesellschaft ausgegründet, die in den USA das Geschäft übernehmen soll. Zum zweiten wird am 19. August über den Vergleich entschieden beziehungsweise eine Anhörung stattfinden, bei der der Vergleich mit den Klägern über eine Summe von 7,3 Milliarden Dollar auf dem Prüfstand steht.

Der Markt hofft offensichtlich, dass der gesamte Glyphosat-Komplex bald ad acta gelegt werden kann und damit die Risiken für die Aktie deutlich sinken. Charttechniker sind ohnehin der Auffassung, dass die Chancen gut stehen, dass kurzfristig keine größeren Hürden mehr nach oben im Weg stehen. Insofern hat sich die Ausgangslage in der nun ablaufenden Woche massiv verbessert.

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