Bayer-Aktie: Was machen die Börsen da?

Spekulationen um eine mögliche Kennzeichnungspflicht für Roundup in den USA belasten den Bayer-Aktienkurs. Analysten sehen dennoch Aufwärtspotenzial.

Auf einen Blick:
  • Kursverlust von über drei Prozent
  • Supreme Court verhandelt über Roundup
  • Analysten sehen Kurspotenzial bis 52 Euro
  • Quartalszahlen am 12. Mai erwartet

Für die Bayer ist heute ein schwieriger Tag. Die Leverkusener haben an den Börsen eine gewisse Schwäche zur Schau gestellt. -3,07 % zeigen die Kurstafeln an. Dabei hat Bayer einen Kurs von ca. 37,20 Euro, teils auch schon von weniger als 37 Euro hinnehmen müssen. Tatsächlich ist dies alles eine Reaktion auf eine Entscheidung, die in den USA heranwächst.

Es geht um die Kennzeichnungspflicht für Roundup, die einige Bundesstaaten sehen wollen, während die USA auf Bundesebene eben dies nicht verlangen. Der Supreme Court soll entscheiden. Die Stimmung ist gemischt. Gestern wurde die Verhandlung aufgenommen. Einige Beobachter wollen so etwas wie negative Anmerkungen vernommen haben. Andere sind zuversichtlicher.

Das ist bis dato Kaffeesatzleserei

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Nichts genaues weiß man nicht. Die Bayer wird also heute nur von Spekulationen getrieben. Dies wiederum haben Analysten aufgegriffen. Die gehen unverändert davon aus, die Aktie könne sogar erheblich steigen. Es gibt sogar Schätzungen, die ein Kursziel von 52 Euro nennen. Demzufolge ist die Aktie auf Basis eines solchen Zieles mit einiger Sicherheit unterbewertet, könnte man meinen.

Bayer AG Aktie Chart

Im Mittel gehen Analysten von Kurszielen zwischen 46 Euro und 48 Euro aus. Auch dies wird von den Börsen derzeit nicht aufgenommen. Die werden sich ggf. am 12.5. wieder beruhigen lassen. Dann muss die Bayer die aktuellen Quartalszahlen benennen. Dies wird zum großen Lackmustest für den aktuell noch formal geltenden langfristigen Aufwärtstrend mit massiv höheren Chancen. Bei rund 33,95 Euro allerdings wäre die Aktie auch hier auf Basis des GD200 auf dem Prüfstand. Dann kann alles passieren. Noch ist es für die Leverkusener nicht so weit.

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