Relativ spektakulär hat sich die Aktie von Bayer aus Leverkusen in den vergangenen Tagen entwickelt. Die Notierungen sind dabei über die Marke von 40 Euro ausgebrochen. Am Freitag ging es nun um gut 1 % abwärts, die Aktie bleibt aber in Höhe von 41,64 Euro.
Die Aktie hat schon vor Wochen einen sehr klaren Aufwärtstrend eingeleitet. Der Abstand zum GD 100 liegt inzwischen bei 37,9 %, der G2 100 ist bei 50,8 % abstand inzwischen schon gar nicht mehr wahrzunehmen. Die Notierungen sind alleine in den vergangenen vier Wochen damit statistisch betrachtet um 19,1 % geklettert. Das zeigt, der Markt hat die Aktie zumindest sehr viel positiver bewerten wollen. Solche Entwicklungen sind kein Zufall mehr, sondern zeigen einen wie oben beschrieben deutlichen Trend.
Bayer: Wie weit kann das noch gehen?
Wie weit die Kurse noch steigen können, gilt unter verschiedenen Analysten sicherlich als umstritten. Die Kursziele sind inzwischen weit überrannt. Technische Analysten sehen den Kursverlauf jedoch als Indikator dafür, dass die Notierungen weiter steigen könnten. Grund für die jüngsten Kursgewinne waren schlicht wirtschaftliche Erfolgsrückmeldungen oder aber auch entsprechend geäußerte Erwartungen.
Das Unternehmen verwies darauf, dass das Pharmageschäft auf Wachstums-Kurs sei. Besonders bemerkenswert war hier die Erwartung, dass die Leverkusener im Pharmageschäft bis zum Jahr 2030 eine Marge in Höhe von 30 % erreichen wollen. Grund dafür sei, dass das Unternehmen inzwischen über fünf große Blockbuster Kandidaten verfüge.
Letztlich ist dieses Kerngeschäft offensichtlich so erfolgreich, dass auch die Börsen sich die Sichtweise angeeignet haben. Zudem allerdings wird auch immer wieder darauf verwiesen, dass die Bayer sich inzwischen Hoffnung darauf machen kann, dass das Grundsatzurteil im so genannten Glyphosat Prozess in den USA günstig ausfallen werde.
Insgesamt ist die Stimmung so gut, dass zumindest aus Sicht der Trend-Analysten die Aktie noch weitere Chancen bieten wird. Wirtschaftlich orientierte Analysten sind wie beschrieben hier offensichtlich sehr viel vorsichtiger. Hier unterscheiden sich die Sichtweisen sehr deutlich.
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