Bayer-Aktie: Überraschend stark!

Die Bayer-Aktie ist mit einem Plus in den Dienstag gestartet. Der Leverkusener Konzern hat im dritten Quartal die Analystenerwartungen übertroffen – und hebt die Prognose an.

Auf einen Blick:
  • Die Bayer-Aktie legte am Dienstagmorgen nach Quartalszahlen zu
  • Der Konzern übertraf die Erwartungen und hebt die Jahresziele an
  • Stärkung der Bilanz und die Steigerung der Produktivität bleiben das Ziel

Bereits in der vergangenen Woche war die Aktie von Bayer angesprungen. Nach einem Prozesserfolg im Glyphosat-Streit kletterten die Papiere der Leverkusener von knapp 48 bis auf gut 50 Euro, bevor sie wieder unter diese Marke zurückfielen. Den Dienstag allerdings startet die Bayer-Aktie im frühen Handel erneut im Plus und über 50 Euro. Der Hintergrund: Der Konzern hebt nach einem Gewinnanstieg im dritten Quartal die Jahresziele an.

Bayer mit höherem Gewinn als erwartet

Denn Bayer machte am frühen Morgen die Quartalszahlen öffentlich – und überzeugte. Der Konzernumsatz kletterte demnach binnen ‌Jahresfrist um gut 4 ​Prozent auf mehr als zehn Milliarden Euro. Laut Manager Magazin stieg der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) von Juli bis September gar um 6,9 Prozent auf 1,615 Milliarden Euro. „Dank eines starken Pharmageschäfts hat Bayer im dritten ​Quartal überraschend gut abgeschnitten und Schwächen in der ‌Agrarsparte ausgeglichen“, heißt es.

  • Damit habe Bayer die Analystenerwartungen übertroffen, die ⁠im ⁠Schnitt mit einem Rückgang auf 1,425 Milliarden Euro rechneten
  • Der Vorstand hob die Jahresziele an und gehe nun von einem bereinigten operativen Gewinn von ‌9,8 bis 10,3 Milliarden Euro aus

„Unsere bisherige Performance ist ein Beleg dafür, dass unsere Strategie aufgeht. Sie gibt uns die Zuversicht, unsere Jahresziele für das bereinigte EBITDA, Free Cash Flow und Verschuldung anzupassen“, sagte Judith Hartmann, Finanzvorständin von Bayer.

Bayer hebt Jahresprognose an

Angesichts der Geschäftsentwicklung bei Pharmaceuticals erhöht Bayer für diese Division die für 2026 erwartete EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen auf 25 bis 27 (bisher: 23 bis 25) Prozent. Auf dieser Basis sei für den Konzern währungsbereinigt nunmehr mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen von 9,8 bis 10,3 (bisher: 9,6 bis 10,1) Milliarden Euro zu rechnen, heißt es. Bayer konzentriere sich weiterhin auf die Stärkung der Bilanz, die Steigerung der Produktivität und der Cash-Generierung „sowie den Aufbau finanzieller Flexibilität, um in unser künftiges Wachstum zu investieren“, so Hartmann.

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