UBS hat das Kursziel für Bayer am Dienstag Medienberichten zufolge von 62 auf 66 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung mit der Einstufung „Buy“ behielt das Analysehaus bei. Die Bayer-Aktie gab am Freitag um 0,7% nach.
Höhere Kursziele und operative Zuwächse
Auch Goldman Sachs setzte die Zielmarke höher: Medienberichten zufolge hob das Haus sein Kursziel am Mittwoch von 63,50 auf 66,00 Euro an. Die Einstufung blieb ebenfalls bei „Buy“.
Bayer meldete am Dienstag für das dritte Quartal 2026 einen Konzernumsatz von 10,053 Milliarden Euro. Nominal entsprach das einem Zuwachs von 4,1 Prozent. Währungs- und portfoliobereinigt legte der Umsatz nach Unternehmensangaben um 1,9 Prozent zu.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen erreichte im selben Quartal 1,615 Milliarden Euro und lag damit um 6,9 Prozent höher. Zugleich hob Bayer am Dienstag den Ausblick für 2026 sowohl beim EBITDA vor Sondereinflüssen als auch beim Free Cashflow an.
Zulassung in China und Prozessentscheidung
Am Mittwoch erhielt Bayer außerdem eine Zulassung für Sevabertinib in China. Nach Angaben des Unternehmens genehmigte die chinesische Arzneimittelbehörde NMPA das Mittel als Erstlinienbehandlung für Erwachsene mit HER2-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Die Zulassung gilt für nicht resezierbare, lokal fortgeschrittene oder metastasierte Erkrankungen.
Bei den Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten meldete Bayer am 29. Oktober eine Entscheidung zugunsten von Monsanto: Eine Jury in Missouri entschied einstimmig für das Unternehmen. Nach Bayer-Angaben war dies der erste Glyphosat-Prozess seit der Entscheidung des US Supreme Court. Bayer wartet dem Unternehmen zufolge weiterhin auf die gerichtliche Entscheidung zum Sammelvergleich.
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