Bayer-Aktie: Solide Prognose vorgelegt!

Der Chemie- und Pharmariese hat seine angehobene Jahresprognose für 2025 erfüllt. Für 2026 erwartet das Unternehmen stabile Umsätze, wird jedoch durch hohe Prozesskosten belastet.

Auf einen Blick:
  • Bayer rechnet 2026 mit Umsätzen von 45 bis 47 Milliarden Euro auf währungsbereinigter Basis
  • Bereinigtes EBITDA wird zwischen 9,6 und 10,1 Milliarden Euro erwartet
  • Freier Cashflow wird durch Vergleichszahlungen mit minus 2,5 bis minus 1,5 Milliarden Euro belastet
  • Klassifizierungsvereinbarung zur Beilegung aktueller und zukünftiger Roundup-Klagen wurde getroffen

Die Zahlen für 2025 liegen auf dem Tisch und Bayer hat die im Juli angehobene Prognose tatsächlich erreicht. CEO Bill Anderson zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung. Der Konzern hat seine Jahresziele erreicht, nachdem die währungsbereinigte Prognose für Umsatz und Gewinn Mitte 2025 nach oben korrigiert worden war.

Die Umsätze stiegen währungs- und portfoliobereinigt um 1,1 Prozent auf 45,575 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA ging allerdings um 4,5 Prozent auf 9,669 Milliarden Euro zurück. Negative Währungseffekte von 491 Millionen Euro belasteten das Ergebnis in allen Divisionen. Der Gewinn je Aktie sank um 2,8 Prozent auf 4,91 Euro.

Bayer AG Aktie Chart

Ausblick 2026 zeigt Stabilität trotz Belastungen

Für das laufende Jahr rechnet Bayer mit stabilen Umsätzen und Gewinnen auf währungsbereinigter Basis. Die Prognose liegt bei 45 bis 47 Milliarden Euro Umsatz, was einer Veränderung von 0 bis plus 3 Prozent entspricht. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 9,6 und 10,1 Milliarden Euro liegen.

Allerdings wird der freie Cashflow massiv unter den Vergleichszahlungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten leiden. Bayer erwartet hier einen negativen Cashflow zwischen minus 2,5 und minus 1,5 Milliarden Euro. Rund 5 Milliarden Euro werden für Auszahlungen im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten fällig. Die Nettofinanzverschuldung zum Jahresende wird auf 32,0 bis 33,0 Milliarden Euro geschätzt.

Die Aktie steht damit vor einem Jahr der Konsolidierung. Die Fortschritte sind erkennbar, aber die umfassende Sanierung ist noch nicht abgeschlossen. Investierte Anleger müssen weiterhin Geduld mitbringen, auch wenn die strategische Richtung stimmt.

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