Bayer-Aktie: Rosige Aussichten!

Bayer kündigt ambitionierte Margenziele an und setzt auf neue Medikamente. Die Aktie erreicht ein neues Jahreshoch nach positiven Signalen.

Auf einen Blick:
  • Fünf potenzielle Blockbuster-Medikamente in der Pipeline
  • Angestrebte Gewinnmarge von 30 Prozent bis 2030
  • Aktienkurs steigt deutlich auf neues 52-Wochen-Hoch
  • Hoffnung auf Lösung der Glyphosat-Klagen im Jahr 2026

Größere Erfolge im Pharmasegment liegen bei Bayer schon etwas zurück. Das vergangene Jahr war eher geprägt von Problemen aufgrund von auslaufenden Patenten. Die Generika-Hersteller nagen an den Marktanteilen und durch den Preisdruck auch an den Margen. Für die Zukunft zeichnete Pharmachef Stefan Oelrich bei der JPMorgan Healthcare Conference nun aber ein freundlicheres Bild.

So habe Bayer derzeit gleich fünf Blockbuster-Kandidaten in der Pipeline. So werden Medikamente bezeichnet, deren Umsätze im Falle einer Zulassung die Marke von einer Milliarde Euro wahrscheinlich übertreffen könnten. Ausgehend von dem einen oder anderen Erfolg werden bis zum Ende des Jahrzehnts große Fortschritte bei Umsatz und Gewinn in Aussicht gestellt.

Bayer will die Margen steigern

Die Marge soll von voraussichtlich 24 bis 26 Prozent im Jahr 2025 in den nächsten Jahren deutlich zulegen. Für die Zeit zwischen 2028 und 2030 werden 30 Prozent in Aussicht gestellt. Bewegen sich gleichzeitig die Umsätze in Richtung Norden, so würden sich in den Bilanzen für die Anleger einige sehr angenehme Entwicklungen ergeben.

Garantieren lässt sich dafür zwar nicht. Doch allein das Selbstbewusstsein in der Führungsetage scheint auszureichen, um die Börsianer wieder neu zu inspirieren. Die Bayer-Aktie reagierte auf die jüngsten Aussichten des Unternehmens mit einem Plus von 6,1 Prozent bis zum Mittwochnachmittag. Damit gelingt dem Titel sogar schon ein neues 52-Wochen-Hoch.

Bayer AG Aktie Chart

Wende geglückt?

Auch in anderer Hinsicht scheint Bayer sich auf Comeback-Kurs zu befinden. Die größte Hoffnung für 2026 ist weiterhin, dass der Konzern sich tausender Glyphosat-Klagen entledigen könnte. Die Augen richten sich diesbezüglich auf den Supreme Court, der sich voraussichtlich im Frühjahr mit der Angelegenheit beschäftigen könnte. Ein für Bayer positives Urteil würde anderen Klagen den Boden unter den Füßen wegziehen und endlich für mehr Sicherheit sorgen.

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