Die DZ Bank hat gestern den fairen Wert für Bayer von 60 auf 64 Euro angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Analyst Peter Spengler verwies auf operative Stabilisierung, Schuldenabbau und Fortschritte bei den US-Rechtsrisiken. Die Bayer-Aktie stieg gestern um 2,6%.
Pharmageschäft stützt höhere Bewertung
Auch UBS setzte ihre Bewertung herauf: Das Haus erhöhte am Mittwoch das Kursziel von 62 auf 66 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung. Zur Begründung verwiesen die Analysten unter anderem auf die Dynamik im Pharmageschäft.
Bayer hatte am Dienstag den Jahresausblick für die Marge von Pharmaceuticals verbessert. Zugleich stellte der Konzern eine geringere Nettofinanzverschuldung in Aussicht. Reuters berichtete am selben Tag über die Prognoseanhebung.
Für das Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen erwartet Bayer nach der am Dienstag veröffentlichten Prognose 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro. Zuvor hatte die Spanne bei 9,6 bis 10,1 Milliarden Euro gelegen.
Auch den Ausblick für den freien Mittelzufluss hob Bayer am Dienstag an: Erwartet werden minus 1,5 bis minus 0,5 Milliarden Euro. Die bisherige Prognose hatte minus 2,5 bis minus 1,5 Milliarden Euro betragen.
Fortschritte bei den Rechtsrisiken
Bei den US-Rechtsrisiken meldete Bayer am 30. Oktober einen Erfolg seiner Tochter Monsanto. Eine Jury in Missouri entschied einstimmig zugunsten des Unternehmens im ersten Roundup-Prozess seit dem Urteil des US Supreme Court im Fall Durnell. Reuters bezeichnete den Prozessausgang als ersten Hinweis auf die Aussichten weiterer Klagen.
Medienberichten zufolge wird die Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal 2026 am 24. Februar 2027 erwartet; der Termin ist eine Schätzung.
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