Bayer hat heute den währungsbereinigten Jahresausblick für das EBITDA vor Sondereinflüssen auf 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro angehoben. Als Treiber nannte der Konzern das starke Pharmageschäft. Die Aktie steigt nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen um 5,2%.
Höhere Erwartungen an Ergebnis und Liquidität
Bislang hatte Bayer für das Gesamtjahr 2026 ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 9,6 und 10,1 Milliarden Euro erwartet. Mit den Quartalszahlen verbessert der Konzern zugleich seine Erwartungen an den Free Cashflow und die Nettofinanzverschuldung.
Im dritten Quartal 2026 erreichte der Konzernumsatz 10,053 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen belief sich auf 1,615 Milliarden Euro.
Damit legte der Umsatz nominal um 4,1 Prozent zu, während das EBITDA vor Sondereinflüssen um 6,9 Prozent stieg. Im Pharmageschäft wuchsen die Umsätze um 8 Prozent. Die Sparte erreichte damit einen Umsatz von 4,68 Milliarden Euro.
Beim Free Cashflow erwartet Bayer für das Gesamtjahr einen geringeren Abfluss als bisher.
Die Prognose für die Nettofinanzverschuldung senkte Bayer um 1 Milliarde Euro. Der Konzern rechnet hier mit 28 bis 29 Milliarden Euro.
Analysten bewerten die Zahlen unterschiedlich
JPMorgan bestätigte Medienberichten zufolge heute nach den Quartalszahlen die Einstufung „Overweight“ und das Kursziel von 61 Euro. Richard Vosser verwies dabei auf die positive Überraschung beim EBITDA.
Jefferies beließ die Einstufung Medienberichten zufolge heute bei „Hold“ und das Kursziel bei 46 Euro. Michael Leuchten hob positive Überraschungen bei Umsatz und bereinigtem EBITDA hervor, merkte allerdings an, dass das Kernergebnis je Aktie die Konsenserwartung verfehlt habe.
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