Bayer-Aktie: Noch immer unterschätzt?

Die Investmentbank Goldman Sachs bestätigt ihre Kaufempfehlung für Bayer und erhöht das Kursziel auf 54,50 Euro. Analysten sehen ein günstiges Risiko-Rendite-Verhältnis trotz anhaltender Glyphosat-Problematik.

Auf einen Blick:
  • Goldman Sachs erhöht Kursziel auf 54,50 Euro
  • Aktie bleibt auf Conviction List der Bank
  • Glyphosat-Klärung wird für 2026 erwartet
  • Aktienkurs zeigt aktuell noch Zurückhaltung

Die beeindruckende Erholungsrallye von Bayer hat ein bisschen an Schwung verloren. Die letzte Woche lieferte dem Aktienkurs einen Rückgang von mehr als vier Prozent. Neue Impulse blieben aus und die Hoffnungen auf ein Ende der Glyphosat-Streitigkeiten scheint eingepreist zu sein.

Geht es nach den Analysten von Goldman Sachs, scheint Letzteres allerdings noch nicht der Fall zu sein. Die Börsenprofis sprechen in einer kürzlich veröffentlichten Studie davon, dass sich momentan noch immer ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis ergebe. Dabei wird stark davon ausgegangen, dass das Thema Glyphosat sich im laufenden Jahr auf die eine oder andere Weise erledigt haben wird.

Bayer bleibt auf der Favoritenliste

Einen Grund, um von der Kaufempfehlung abzurücken, sieht Goldman Sachs nicht. Bayer bleibt auf der „Conviction List“, was als eine Art Ritterschlag angesehen werden darf. Zusätzlich steigt das Kursziel noch einmal deutlich von zuvor 42,50 Euro auf nun 54,50 Euro. Das wäre ein hübscher Aufschlag im Vergleich zu den letzten Schlusskursen.

Bayer AG Aktie Chart

Die Anleger wollen sich auf solche Aussichten bislang allerdings noch nicht ganz einlassen. Die Bayer-Aktie zog es am Montagmorgen in einem eher lauen Handelsumfeld um weitere 0,7 Prozent auf 44,23 Euro in Richtung Süden. Die Börsianer scheinen doch eher auf handfeste Signale als neue Analystenmeinungen zu warten.

Licht am Ende des Tunnels

Bayer kann aktuell auch mit Erfolgen in der Pipeline punkten, doch die Aufmerksamkeit richtet sich klar auf das Thema Glyphosat. Versucht wird, mit einer Klärung vor dem Supreme Court tausenden anderen Verfahren die Grundlage zu entziehen. Juristen sehen dabei gute Chancen für Bayer. Selbst wenn die Richter nicht vollumfänglich im Sinne des Konzerns handeln sollten, so spricht doch viel dafür, dass es in Zukunft zumindest Klarheit über die Kennzeichnungspflicht geben wird.

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