Bayer-Aktie: Milliarden-Wahnsinn kommt!

Der geplante Campus in Ohio soll Bayer ab 2031 zusätzliche Pharmaproduktion ermöglichen und rund 600 dauerhafte Stellen schaffen.

Auf einen Blick:
  • 2,2 Milliarden US-Dollar Investition vorgesehen
  • Neuer Produktionscampus in New Albany geplant
  • Erstes Modul soll 2031 starten
  • Rund 600 dauerhafte Stellen geplant

Bayer setzt ein milliardenschweres Signal für den Ausbau seines US-Pharmageschäfts. Der Konzern will 2,2 Mrd. US-Dollar in einen neuen Produktionsstandort in New Albany im Bundesstaat Ohio investieren. Der geplante Campus soll sowohl pharmazeutische Wirkstoffe als auch fertige Medikamente herstellen.

Bayer-Aktie: 2,2 Milliarden Dollar für neue US-Fabrik

Bayer plant in New Albany einen modular aufgebauten Produktionscampus, der mit digitalen Technologien und Automatisierung ausgestattet werden soll. Zunächst soll das Werk das wachsende Portfolio in den Bereichen Onkologie sowie Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen unterstützen.

Der Aufbau erfolgt schrittweise: Das erste Modul für die Wirkstoffproduktion soll 2031 in Betrieb gehen. Ein zweiter Bereich zur Herstellung fertiger Arzneimittel ist für 2034 vorgesehen. Rund 600 dauerhafte, hochqualifizierte Arbeitsplätze sollen entstehen, während der Bauphase rechnet Bayer zusätzlich mit etwa 1.500 Arbeitsplätzen.

Bayer-Aktie: Mehr als 9 Milliarden Dollar für den US-Pharmastandort

Die neue Investition kommt zu einem bereits umfangreichen US-Programm hinzu. In den vergangenen fünf Jahren hat Bayer nach eigenen Angaben mehr als 7 Mrd. US-Dollar in Pharmaforschung, Entwicklung und Produktion in den Vereinigten Staaten investiert. Zusammen mit dem neuen Projekt summiert sich das Engagement damit rechnerisch auf mehr als 9 Mrd. US-Dollar.

Die USA bezeichnet Bayer zugleich als seinen größten und am schnellsten wachsenden Pharmamarkt. Der neue Standort soll das bestehende US-Netz ergänzen und gleichzeitig die Versorgung widerstandsfähiger machen.

Zur Einordnung: Die 2,2-Mrd.-US-Dollar-Investition ist mehr als eine reine Kapazitätserweiterung. Bayer baut in seinem wichtigsten Pharmamarkt gezielt Produktionskapazitäten für jene Therapiegebiete auf, auf denen auch ein Teil des künftigen Wachstumsportfolios liegt. Allerdings ist das Projekt langfristig angelegt: Die ersten neuen Produktionskapazitäten werden nach aktuellen Planungen erst 2031 verfügbar sein.

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