Bayer-Aktie: Es ist kaum zu glauben!

Die Aktie von Bayer notiert nach ihrem Kurssprung fast 50 Prozent im Monatsplus. Kurios: Ihr Jahreshoch aus dem Februar hat sie damit dennoch nicht erreicht.

Auf einen Blick:
  • Die Bayer-Aktie hält sich nach ihrem Kurssprung aktuell bei gut 48 Euro
  • Damit hat sie sich seit Anfang Juni um 47 Prozent im Wert gesteigert
  • Hintergrund ist ein positives US-Urteil im so genannten Durnell-Fall
  • Das Jahreshoch aus dem Februar aber hat die Aktie bislang verpasst

Die Aktie von Bayer hat sich nach einem positiven Urteil des Surpreme Court der USA bezüglich Glyphosat (und nachfolgendem Kurssprung in der Vorwoche) ganz oben festgesetzt, könnte man zumindest meinen. Ausgehend von 39,59 Euro am Mittwoch der Vorwoche schoben sich die Papiere des Chemie- und Pharma-Konzerns am Dienstag bis auf 48,55 Euro – ein Aufschlag von gut 22 Prozent. Aktuell notiert die Bayer-Aktie nur ganz leicht niedriger bei 48,42 Euro. Und doch, es ist kaum zu glauben, waren die Anteilscheine vor gar nicht allzu langer Zeit noch etwas mehr wert.

Bayer-Aktie notiert noch unter dem Jahreshoch

Denn am 17. Februar 2026, es ist also weniger als ein halbes Jahr her, notierte die Aktie von Bayer kurzzeitig bei einem Kurs von 49,78 Euro. In der Folge allerdings ging es mit den Papieren deutlich zurück. Vor einem Monat war dann der vorläufige Tiefpunkt erreicht, 32,96 Euro standen nur noch auf dem Kurszettel. Binnen eines Monats hat Bayer seitdem aber wieder 47 Prozent an Börsenwert dazugewonnen.

  • Geht es nach der Analystenmehrheit, soll es das noch nicht gewesen sein
  • Laut aktien.guide liegt das durchschnittliche Kursziel für Bayer bei 53,55 Euro

Im Schnitt erwarten die 24 auf der Seite gelisteten Beobachter somit einen mittelfristigen Kurszuwachs bei der Aktie von weiteren gut zehn Prozent.

DZ-Bank hob Kursziel für Bayer auf 54 Euro

Zu den Optimisten bezüglich der Leverkusener zählt etwa Peter Spengler von der DZ Bank: Er hatte den fairen Wert für die Aktie von Bayer am Freitag der Vorwoche von 51 auf 54 Euro angehoben und die Einstufung auf „Kaufen“ belassen. Der Analyst bezeichnete das günstige Urteil des obersten US-Gerichtshofs im sogenannten Durnell-Fall als „fundamentalen Befreiungsschlag“ ein. Der historische 7:2-Sieg blockiere die Fortführung von Glyphosat-Warnhinweisklagen, glaubt er. Dies beende nachhaltig den „chronischen Monsanto-Abschlag“, so Spengler.

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