Die Börsen scheinen bei der Aktie von Bayer keine Grenzen zu kennen. Am Montag gab es für die Leverkusener erneut einen Aufschlag im Umfang von 6,9 %. Die Aktie kommt auf einen Kurs von 44,35 Euro. Dies ist offenbar noch immer auf die US-Justiz zurückzuführen. Der Oberste Gerichtshof prüft den Glyphosat-„Fall“, bei dem es darum geht, dass ggf. am Ende die Angelegenheit schneller vom Tisch sein könnte als vielleicht befürchtet.
Der oberste Gerichtshof gibt der Bayer AG die Chance darauf, dass es eine Grundsatz-Entscheidung geben könne. Das bedeutet ganz konkret, dass ein zentraler Fall im Glyphosat-Streit gegen Bayer zur Prüfung zugelassen werden könne. Das heißt, dass möglicherweise Bundesrecht über einzelrechtliche Regelungen gehen könnte, sofern es um die Warnhinweise auf solchen Produkten wie bei dem Unkrautvernichtungsmittel Round-Up gehen würde.
Dabei hatte die Umweltbehörde EP A das Mittel zugelassen, ohne dass eine Krebswarnung hätte ausgesprochen werden müssen. Wenn also eine solche Entscheidung bundesweit Recht setzen sollte, wird dies sicherlich für viele ähnlich lautende Klagen bedeutend sein, so jedenfalls der Meinung aus den USA. Das bedeutet effektiv, dass die wirtschaftlichen Risiken für das Unternehmen sich den Annahmen nach deutlich reduzieren. Und genau das wird auch an den Börsen für sehr gute Stimmung gesorgt haben.
Ausbruch nach oben ist derzeit kaum aufzuhalten
Die Aktie von Bayer ist damit zumindest formal oder charttechnisch schnurstracks auf dem Weg zu Kursgrenzen bei 50 Euro (dies ist reine Spekulation, die sich indes aus den Kursmustern ergibt).
Bayer AG Aktie Chart
Schon in der vergangenen Woche ist die Aktie ausgehend von 38,56 Euro massiv geklettert und hatte im Peak in der Woche 42,37 Euro erreicht.
Die nun markierten mehr als 44 Euro sind der höchste Stand der vergangenen zwölf Monate, was an sich schon darauf hindeutet, wie stark die Aktie geworden ist. Es sei daran erinnert, dass Bayer noch Anfang April des vergangenen Jahres bei 18,38 Euro einen massiven Tiefpunkt hatte hinnehmen müssen.
Seither sind auch die betriebswirtschaftlichen Zahlen gestiegen. Am Ende allerdings haben die Börsen nun den spekulativen Bereich betreten. Wie weit kann es noch aufwärts gehen?
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