Bayer-Aktie: Ist das jetzt vorbei?

Die Bayer-Aktie gibt leicht nach, bleibt aber auf hohem Niveau. Die Unsicherheit über mögliche US-Zölle auf EU-Importe bremst den zuvor starken Aufwärtstrend.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert leicht bei hohem Kursniveau
  • Trump droht mit neuen Zöllen auf EU-Importe
  • Rallye wurde durch Glyphosat-Entwicklung ausgelöst
  • Analysten sehen weiterhin starken Aufwärtstrend

Am heutigen Handelstag ging es auch für die Leverkusener Aktie von Bayer erneut etwas nach unten. Die Notierungen gaben 1,5 % nach, halten sich aber bei etwa 42,50 Euro auf einem sehr hohen Niveau. Damit dürfte der Aktienmarkt vor allem darauf reagiert haben, dass an den Märkten inzwischen wieder eine größere Zoll-Angst herrscht.

Donald Trump hat damit gedroht, EU Importe in den USA als Bestrafung für die Grönland-Politik der Gemeinschaft mit höheren Zöllen zu belegen. Dabei ist die Rede von einem Aufschlag in Höhe von 10 %, im Sommer solle der Zollsatz um 25 % steigen.

Bayer: Eine kleine Unsicherheit bleibt

Derzeit ist nicht klar, ob die Zoll-Drohungen am Ende tatsächlich durchgesetzt werden. Es ist ebenso wenig deutlich, wie weit zum Beispiel die Pharmaindustrie, die besonders empfindlich dagegen wäre, vielleicht mit Ausnahmen rechnen darf oder aber sogar noch massiver unter Druck gesetzt wird.

Diese Art der Verunsicherung ist für Aktienmärkte in aller Regel Anlass, hier die Bremse zu treten. Bei der Bayer kommt dazu, dass das Papier in den vergangenen Wochen ohnehin massiv nach oben geklettert war. Darauf hatten zum Beispiel verschiedene Banken reagiert.

Bayer AG Aktie Chart

Die DZ Bank hat erst kürzlich das Kursziel für das Papier auf 51 Euro angehoben. Andere Analysten hatten zum Beispiel ein Kurs-Ziel in Höhe von 45 Euro genannt. Auslöser der jüngsten Rallye war tatsächlich auch das Thema rund um Glyphosat.

In den USA hat der oberste Gerichtshof zumindest in Aussicht gestellt, dass möglicherweise das Bundesrecht die Rechtsprechung in einzelnen Bundesstaaten brechen könne. Damit wird die Wahrscheinlichkeit, dass Bayer in einzelnen Bundes-Staaten in den USA noch belangt werden kann, zumindest als geringer betrachtet. Insofern wird das Milliarden-Risiko in den USA jetzt mit anderen Augen bewertet.

Dies dürfte der Auslöser für die Rallye gewesen sein, die trotz der schwachen Bewegung am Mittwoch immer noch intakt ist. Alle Trendanalysten sind bei Abständen von über 30 % zu bedeutenden Trendindikatoren sicherlich davon überzeugt, dass hier ein sehr starker Aufwärtstrend vorliegt.

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