Bayer stärkt seine Augenheilkunde‑Pipeline mit einer klar strategischen Übernahme: Der Konzern kauft Perfuse Therapeutics und sichert sich damit die vollständigen Rechte an PER‑001, einem neuartigen Wirkstoff, der das Potenzial hat, zu den ersten krankheitsmodifizierenden Therapien für Glaukom und diabetische Retinopathie zu gehören.
Laut Mitteilung handelt es sich um einen Endothelin‑Rezeptor‑Antagonisten, der bereits in Phase II getestet wird und nicht nur Symptome lindern, sondern den Verlust des Sehfelds bzw. die Kontrastwahrnehmung verbessern und ischämische Schäden reduzieren könnte.
Bayer-Aktie: Glaukom und diabetische Retinopathie – immer mehr Betroffene
Die medizinische Relevanz ist enorm: Glaukom betrifft weltweit 76 bis 80 Millionen Menschen und könnte bis 2040 auf über 112 Millionen steigen, während die diabetische Retinopathie heute rund 146 Millionen Menschen betrifft und bis 2045 weiter anwachsen dürfte. Für beide Erkrankungen fehlen bislang echte krankheitsverändernde Therapien, was den hohen ungedeckten medizinzischen Bedarf erklärt.
Bayer zahlt für die Übernahme zunächst 300 Millionen US‑Dollar. Wenn bestimmte Entwicklungs‑ und Zulassungserfolge erreicht werden, können später weitere Zahlungen hinzukommen – insgesamt bis zu 2,45 Milliarden US‑Dollar.
Für Bayer ist der Deal ein logischer Schritt: Das Unternehmen verfügt bereits über eine starke Präsenz in der Ophthalmologie und ergänzt sein Portfolio nun um einen Wirkstoff, der in zwei großen, wachsenden Indikationen ansetzt. Perfuse‑CEO Sevgi Gurkan betont, dass Bayer die nötige globale Reichweite besitze, um das volle Potenzial von PER‑001 zu heben und die Entwicklung Richtung Zulassung zu beschleunigen.
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