Bayer-Aktie: Das Geld-Ziel!

Die Bayer-Aktie erreicht ein Jahreshöchst, nachdem Barclays das Kursziel angehoben hat und die Tochter Monsanto Klagen gegen Impfstoffhersteller eingereicht hat. Die positive Entwicklung wird auch auf Fortschritte in US-Glyphosat-Prozessen zurückgeführt.

Auf einen Blick:
  • Aktie steigt auf neues Jahreshoch
  • Barclays erhöht Kursziel auf 45 Euro
  • Monsanto verklagt Pfizer wegen mRNA-Patenten
  • Positive US-Glyphosat-Entwicklung als Treiber

Einen weiteren Kursaufschlag schafft gestern die Aktie der Bayer. Die Notierungen sind um 3,7 % geklettert und kommen auf ein Niveau in Höhe von 39,57 Euro. Damit hat die Aktie gleich ihr Jahres top realisiert. Interessant sind einige Meldungen, die allerdings den Aktienkurs bis dato offensichtlich noch nicht massiv verändert haben.

Ganz konkret: Vorgestern wurde bekannt, dass das Unternehmen Monsanto (also die Bayer-Tochter) Pfizer sowie weitere COVID Impfstoff Hersteller verklagen würde. Es geht um Patente auf mRNA- Technologie, die Monsanto offenbar geltend macht. In Erinnerung an die COVID Zeit könnte es hier durchaus um sehr erhebliche Summen gehen. Insofern ist diese Nachricht wahrscheinlich mittelfristig oder langfristig ausgesprochen bedeutend.

Neues Kurs-Ziel für die Bayer

Eine zweite Nachricht bezieht sich auf die Korrektur eines Kurs-Zieles durch Barclays. Barclay hat Bayer nun mit einem neuen Kursziel von 45 Euro versehen. Das Papier sei nun diesen Analysten nach überzugewichten. Das ist insofern interessant, als sich inzwischen doch einige Analysten im Laufe der vergangenen Wochen und Monate etwas korrigiert haben oder sogar korrigieren mussten.

Bayer AG Aktie Chart

Allerdings ist das durchschnittliche Kursziel der meisten Analysten inzwischen schon lange erreicht oder auch übertroffen. Insofern darf durchaus darüber gerätselt werden, ob nach Ansicht dieser Experten eine weitere Überholung ansteht. Denn:

Aktuell sind die Kursgewinne in den vergangenen Wochen in Höhe von 10 % über vier Wochen und in Höhe von über 38 % in drei Monaten auf eine durchaus bemerkenswerte Entwicklung der Glyphosat-Prozesse in den USA zurückzuführen. Hier gab es offensichtlich eine Zusammenführung verschiedener Klagen. Die Stimmen rund um die Meldungen aus den USA jedenfalls waren für die Bayer sehr günstig.

Dies hat der Markt belohnt und die Aktie aus einer relativ trägen Entwicklung heraus ab Anfang Dezember massiv nach oben katapultiert. Der Status der Aktie ist damit ausgesprochen interessant. Die Notierungen haben alle wichtigen Trendindikatoren weit hinter sich gelassen. Die vielleicht bedeutendste Indikation, der GD 200, verläuft bei 27,2 Euro und ist inzwischen um über elf Euro überwunden worden. Nach solchen Faktoren bewertet ist die Aktie derzeit nicht so einfach zu bremsen.

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