Einen unfassbar schwachen Börsentag macht heute die Leverkusener Aktie von Bayer mit. Bis dato sind rund 2,2 % Kursverlust zu verzeichnen. Mit nun 42,52 Euro ist die Aktie sicherlich noch immer im formalen Aufwärtstrend. Nun allerdings zeigen sich erste Risse im sehr positiven Bild der vergangenen Wochen.
Die Bayer hatte in den vergangenen fünf Tagen nach einer mutmaßlichen Lösung im Glyphosat-Streit schon einen Höchstkurs von rund 49,78 Euro verbuchen können. Es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis das Dax-Papier auch die runde Marke von 50 Euro überwinden würde. Die Analysten, die sich zuletzt zu Wort gemeldet haben, nannten in aller Regel ein höheres Kursziel von 50 Euro oder 51 Euro. Dies wird nun konterkariert. Verantwortlich dafür sind wohl zwei Punkte.
Bayer: Trump-Blues
Zum einen ist beim genannten Glyphosat-Prozess zwar eine Einigung mit Klägern erzielt worden (für die Bayer einen Milliarden-Betrag zurückstellt). Allerdings muss noch ein Gericht zustimmen, womit sich formal nicht viel geändert hat. Die Börsen sind hier ggf. wegen des hohen Betrags etwas misstrauisch, aber auch wegen der möglichen Ablehnung der Einigung.
Der zweite Punkt geht auf Donald Trump zurück. Der hat mit dem neuen Zoll von 15 % gegen die ganze Welt auch die Diskussion um die Folgen für die Pharma-Industrie sicher wieder entfacht. Bayer leidet somit auch unter der etwas diffusen Stimmungslage rund um die US-Politik.
Insgesamt aber ist die Aktie noch immer im klaren formalen Aufwärtstrend. Insgesamt sind auch noch keine (besonders) negativen Stimmen wegen der Trump-Problematik zu sehen. Deshalb sehen sich die Börsen sicher noch den 25.2. an. Dann wird die Bayer das Ergebnis zum 4. Quartal benennen. Dies kann den Aufwärtstrend insgesamt mit den guten wirtschaftlichen Ergebnissen nur bestätigen.
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