Bayer Aktie: Finerenon schlägt neue Wege ein

Bayer erhält FDA-Priority-Review für Kerendia bei Typ-1-Diabetes und legt solide Quartalszahlen vor.

Auf einen Blick:
  • FDA-Beschleunigung für Nierenmittel Kerendia
  • Asundexian erhält ebenfalls Priority Review
  • Umsatzplus von 9 Prozent im ersten Quartal
  • Freier Cashflow bleibt durch Vergleiche negativ

Zwei FDA-Beschleunigungen innerhalb weniger Tage, eine Milliarden-Übernahme in der Augenheilkunde und solide Quartalszahlen — Bayer liefert gerade auf breiter Front. Die Aktie notiert knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt. Techniker und Fundamentalisten schauen hin.

Kerendia wächst in eine neue Indikation

Der jüngste Impuls kommt aus dem Zulassungsbereich. Die FDA hat dem Wirkstoff Finerenon — vermarktet als Kerendia — den Priority-Review-Status für eine neue Indikation erteilt: chronische Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-1-Diabetes. Das beschleunigt das Prüfverfahren auf sechs Monate statt der üblichen zehn. Bisher ist Finerenon in vielen Ländern nur für die Kombination mit Typ-2-Diabetes zugelassen. Eine erfolgreiche Erweiterung würde die Patientenpopulation und damit das kommerzielle Potenzial des Medikaments spürbar vergrößern.

Parallel läuft das Verfahren für Asundexian, einen Blutgerinnungshemmer zur Schlaganfall-Prävention, der in den USA ebenfalls Priority Review erhalten hat — in China wurde dieser Status bereits vor wenigen Wochen gewährt, Japan prüft die Zulassung. Experten trauen dem Wirkstoff einen Jahresumsatz in Milliardenhöhe zu.

Starkes Q1, aber ein Schatten bleibt

Das erste Quartal 2026 hat die operative Stärke untermauert. Der Konzernumsatz erreichte 13,4 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA legte um 9 Prozent zu. Besonders die Agrarsparte überraschte: Trotz rückläufiger Glyphosat-Herbizidverkäufe zog das Segment an, weil Saatgutgeschäft und ein beigelgeter Lizenzstreit mit Corteva fast eine halbe Milliarde Euro zusätzlich beitrugen.

Ein Wermutstropfen bleibt: Der freie Cashflow lag bei minus 2,3 Milliarden Euro — Bayer zahlt weiter erhebliche Summen in US-Vergleiche. Die Opt-out-Frist im Roundup-Vergleich Ende Juni ist ein konkretes Datum, das den Kurs beeinflussen könnte, je nachdem wie viele Kläger sich abseits des Vergleichs stellen.

Kursziele und Rechtslage

Die DZ Bank hat Bayer auf Kaufen hochgestuft und das Kursziel auf 51 Euro angehoben, mwb research nennt sogar 52 Euro. Beide Häuser verweisen auf die operative Entwicklung. Der Supreme Court könnte in den kommenden Wochen Signale zur Glyphosat-Haftungsfrage geben — ein Urteil zugunsten Bayers würde die größte Unsicherheit aus dem Aktienkurs nehmen und den Weg in Richtung dieser Kursziele erheblich freier machen.

Bayer AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bayer AG-Analyse vom 21. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Bayer AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bayer AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bayer AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)