Die Erlösung für Bayer-Aktionäre scheint zum Greifen nah. Heute schoss die Aktie um bis zu 8 % nach oben, nachdem Bloomberg über einen geplanten Vergleich in Höhe von 10,5 Milliarden Dollar berichtete. Bei 49,57 Euro kratzte der Kurs erstmals seit September 2023 wieder an der psychologisch wichtigen 50-Euro-Marke. Zuletzt stand ein Plus von 5,1 % auf 48,31 Euro zu Buche.
Der Vergleich soll endlich Klarheit in die jahrelangen Rechtsstreitigkeiten um das Unkrautvernichtungsmittel Roundup bringen. 7,5 Milliarden Dollar sind für eine Sammelklage in Missouri vorgesehen, die sowohl bereits eingereichte als auch künftige Klagen abdecken soll. Weitere 3 Milliarden Dollar fließen in die Beilegung bestehender Fälle von Klägern, die Roundup für ihre Non-Hodgkin-Lymphom-Erkrankungen verantwortlich machen.
Die Rally nimmt Fahrt auf
Die Hoffnung auf eine Lösung treibt die Bayer-Aktie seit Wochen an. Seit Jahresbeginn hat der Kurs bereits 30 % zugelegt und liegt damit fast gleichauf mit dem DAX-Spitzenreiter Siemens Energy. Seit Anfang Dezember beträgt das Plus sogar knapp 60 %. Die jüngste Entscheidung des US Supreme Court, einen verwandten Fall zu prüfen, hatte die Hoffnungen auf ein wegweisendes Urteil zusätzlich befeuert.
Bayer sieht sich noch immer rund 67.000 Klagen von Klägern gegenüber, die Roundup und dessen Wirkstoff Glyphosat für ihre Krebserkrankungen verantwortlich machen. Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe weiterhin und verweist darauf, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA das Produkt nicht als krebserregend einstuft. Bereits mehr als 10 Milliarden Dollar hat Bayer für Urteile und Vergleiche gezahlt. Jetzt könnte mit diesem neuen Vorstoß endlich ein Schlussstrich unter die Affäre gezogen werden. Anleger setzen jedenfalls darauf, dass die Last der Rechtsstreitigkeiten bald Geschichte ist.
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