Der Bayer-Aktie gelangen in den letzten Tagen zwar keine gigantischen Sprünge in Richtung Norden mehr. Behaupten konnte der Titel sich aber in dieser Woche auf hohem Niveau mit einem Schlusskurs von 45,98 Euro am Freitag. Damit notiert das Papier satte 21 Prozent höher als noch zu Jahresbeginn.
Der positive Trend bleibt aktiv und die Bayer-Aktie zehrt nach wie vor vor allem von zwei positiven Entwicklungen. Dazu gehörten kürzlich positive Studiendaten des Hoffnungsträgers Asundexian. Bayer stellt in Aussicht, dass jener sich zu einem Blockbuster-Medikament mit Umsätzen von (weit) mehr als einer Milliarde Euro entwickeln könnte.
Bayer sieht Licht am Ende des Tunnels
Bereits zu Jahresbeginn freuten die Anleger sich außerdem darüber, dass mit einiger Wahrscheinlichkeit das Thema Glyphosat im Laufe des Jahres endlich zu einem Ende finden könnte. Der Supreme Court in den USA ließ wissen, sich mit dem Fall beschäftigen zu wollen.
Im für Bayer besten Fall wird damit tausenden noch anhängigen Klagen in einzelnen Bundesstaaten der Boden entzogen. Das Unternehmen kämpft bislang noch damit, dass Bundesgesetze eine Kennzeichnung zu möglichen Krebsgefahren untersagen, wohingegen einige US-Bundesstaaten genau aufgrund dieser fehlenden Hinweise Klagen über mutmaßliche Erkrankungen führen. Nach gegenwärtiger Rechtslage kann Bayer also gar nichts richtig machen.
Platzt der Knoten?
Noch schweben einige Fragezeichen über Glyphosat und Asundexian. Doch die letzten Anzeichen bei diesen Themen fielen in jedweder Hinsicht positiv aus und die Anteilseigner schöpfen neue Hoffnung. Gelingt es Bayer, eben diese Hoffnungen auch zu erfüllen, so könnte der jahrelange Abwärtstrend endlich in eine nachhaltige Erholung umschlagen, die vielleicht gerade erst ihren Anfang genommen hat.
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