Bayer-Aktie: Das kann nicht sein!

Der Kurs sank auf 44,48 Euro, während Bayer ein neues US-Pharmawerk für 2,2 Milliarden Dollar ankündigte.

Auf einen Blick:
  • Bayer-Aktie gab 2,02 Prozent nach
  • Kurs fiel auf 44,48 Euro
  • US-Pharmawerk für 2,2 Milliarden Dollar angekündigt
  • Missouri-Entscheidung über Schadenersatz steht aus

44,48 Euro zeigten die Kurstafeln am Montag für die Aktie von Bayer an. Die Leverkusener haben einen Abschlag in Höhe von 2,02 % hinnehmen müssen. Das bedeutet, die Aktie ist um 0,46 Euro nach unten gelaufen.

44,48 Euro deuten inzwischen auch darauf hin, dass es charttechnische Indikationen gibt, die durchaus nach unten zeigen. Die Aktie läuft demnach eventuell sogar auf die Marke von 40 Euro zu. Noch ist es nicht so weit.

Bayer AG Aktie Chart

Bayer hatte kaum Nachrichten am Markt

Am gestrigen Tag waren sicherlich kaum Nachrichten zu identifizieren, die eine besondere Dynamik nach unten begründen könnten. Ganz im Gegenteil: Eigentlich hatte Bayer sogar recht interessante Nachrichten publizieren können.

Zuletzt hat das Unternehmen eine Investition in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar in New Albany in Ohio, also in den USA, angekündigt. Hier geht es um ein neues Pharmawerk, das errichtet werden soll. Dies dürfte insofern interessant sein, als das Unternehmen in den USA weiter wachsen möchte.

Die Pharmaumsätze in den USA sollen bis zum Ende des laufenden Jahrzehnts verdoppelt werden. Dies ist in zweierlei Hinsicht interessant. Zum einen sind die USA ohnehin der wohl am schnellsten wachsende Pharmamarkt für Bayer. Zum Zweiten muss das Unternehmen mit der Zollpolitik beziehungsweise sonstigen Vorgaben von Donald Trump umgehen. Der hat die US Pharmaindustrie stärken wollen und dies am Ende des vergangenen Jahres deutlich gemacht.

Bayer würde mit einem neuen Werk in den USA hier, so jedenfalls ist es anzunehmen, punkten. Die Märkte haben sich darum allerdings nicht geschert.

Sie warten immer noch auf eine wichtige Entscheidung aus Missouri in den USA. Es geht um 7,25 Milliarden Dollar Schadenersatz, die bereits vereinbart worden sind.

Bayer selbst wird von Analysten immer noch sehr viel besser gesehen als das, was der Markt derzeit bezahlt. Die Kursziele bleiben hoch.

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