Jefferies hat am Freitag nach Bayers Zahlen zum dritten Quartal das Kursziel von 46 auf 48,50 Euro angehoben. Medienberichten zufolge beließ das Analysehaus die Einstufung jedoch auf „Halten“. Damit verbindet Jefferies das höhere Kursziel nicht mit einer Kaufempfehlung.
Höhere Ziele, unterschiedliche Empfehlungen
Eine positivere Einstufung hatte UBS am Mittwoch bestätigt: Medienberichten zufolge erhöhte das Analysehaus sein Kursziel von 62 auf 66 Euro und beließ die Empfehlung auf „Kaufen“. Die beiden Häuser hoben damit ihre Zielmarken an, unterscheiden sich aber weiterhin bei der grundsätzlichen Bewertung der Aktie.
Bayer hatte am Dienstag das Pharmageschäft als wesentlichen Treiber der verbesserten Jahresprognose genannt. Im dritten Quartal 2026 stieg der Konzernumsatz auf 10,1 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erhöhte sich auf 1,62 Milliarden Euro.
Für das währungsbereinigte Konzern-EBITDA stellte Bayer am Dienstag eine Spanne von 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro in Aussicht. Zuvor hatte der Konzern mit 9,6 bis 10,1 Milliarden Euro gerechnet.
Auch den Ausblick für den Free Cashflow verbesserte Bayer am Dienstag auf minus 1,5 bis minus 0,5 Milliarden Euro. Für die Nettofinanzverschuldung zum Jahresende stellte das Unternehmen eine geringere Belastung in Aussicht.
Zwei Zulassungen in China
Neben den Geschäftszahlen meldete Bayer am Mittwoch einen regulatorischen Erfolg: China ließ Sevabertinib als Erstlinienbehandlung für Patienten mit fortgeschrittenem HER2-mutiertem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs zu. Nach Unternehmensangaben stützt sich die Zulassung auf Ergebnisse der laufenden Phase-I/II-Studie SOHO-01.
Bereits am 26. Oktober hatte China Asundexian unter dem Markennamen Sunharbo zugelassen. Die Zulassung betrifft die Senkung des Schlaganfallrisikos nach einem nicht-kardioembolischen ischämischen Schlaganfall oder einer Hochrisiko-transitorischen ischämischen Attacke.
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