Bayer-Aktie: Anzeichen für Fortschritt!

Bayer verzeichnet erneut hohe Verluste durch Glyphosat-Rückstellungen, während das operative Ergebnis leicht über den Erwartungen liegt. Die Aktie verliert trotz angekündigter Stabilisierungsmaßnahmen.

Auf einen Blick:
  • Operatives Ebitda leicht über Konsensschätzung
  • Milliardenschwere Verluste durch Glyphosat-Rückstellungen
  • Konzernchef sieht Anzeichen für Fortschritt
  • Aktienkurs gibt jüngste Jahresgewinne wieder ab

Die Bilanzvorlage von Bayer verlief ohne große Überraschungen. Zumindest im operativen Geschäft konnten die Erwartungen der Märkte weitgehend erfüllt werden. Das Ebitda ließ um 4,5 Prozent auf 9,67 Milliarden nach, landete damit aber noch knapp über der Konsensschätzung. Bei den Umsätzen konnte währungsbereinigt ein kleines Plus verzeichnet werden.

Einmal mehr musste Bayer hohe Verluste verzeichnen, was auf weitere Rückstellungen im Glyphosat-Rechtsstreit zurückzuführen ist. Dafür wendete das Unternehmen im vergangenen Jahr weitere sechs Milliarden Euro auf. Der Konzernverlust belief sich unter dem Strich auf 3,62 Milliarden Euro nach 2,55 Milliarden Euro im Jahr 2024. Nach einer echten Trendwende sieht das nicht aus.

Bayer wird optimistischer

Allerdings will Bayer die Gewinne im laufenden Jahr stabil halten und die Kosten durch weitere Stellenabbauten im Zaum halten. Konzernchef Bill Anderson sprach von „starken Anzeichen für Fortschritt“. Am umfassenden Turnaround arbeite man allerdings noch. All das war wohl zu erwarten, doch gab es eben auch keine positiven Überraschungen.

Dadurch bedingt treten fundamentale Überlegungen weiter in den Hintergrund, während Glyphosat bei Bayer den Kurs bestimmt. Mit einem neuen Vergleich will der Konzern die Angelegenheit aus der Welt schaffen. Das Vorhaben muss aber noch von den Gerichten abgesegnet werden und einige Anwaltskanzleien, welche schätzungsweise 20.000 Kläger vertreten, wollen aktuell die dafür vorgesehene Frist verlängern.

Das Zittern geht weiter

Bayer AG Aktie Chart

Zu den Akten legen kann Bayer das Thema Glyphosat noch nicht, was der Aktie wieder stärker zusetzt. Am Mittwoch wertete die Aktie des Unternehmens um 1,7 Prozent bis auf 37,67 Euro am Mittag ab. Die seit Jahresbeginn errungenen Kursgewinne haben sich damit schon wieder in Luft aufgelöst. Die Anleger warten weiter gebannt darauf, ob sich Bayer im Laufe des Jahres endlich von Glyphosat-Reibereien zu lösen vermag.

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