Bayer-Aktie: Alles vorbei!?

Die Bayer-Aktie verliert nach der Genehmigung eines Milliardenvergleichs im Glyphosat-Fall deutlich an Wert. Analysten senken ihre Ziele, während der Markt skeptisch bleibt.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert fast 10 Prozent in fünf Tagen
  • US-Gericht genehmigt Vergleich über 7,25 Milliarden Dollar
  • Goldman Sachs senkt Kursziel auf 54 Euro
  • Markt reagiert skeptisch auf Analystenerwartungen

Wenig Hoffnung macht derzeit der Blick auf die Aktie der Bayer. Die Kurse waren auch zum Ende der vergangenen Woche regelrecht abgestürzt. Die Aktie nahm einen Abschlag von über -4 % hin. Sie kommt auf einen Kurs in Höhe von nur noch 36,25 Euro, was ausgesprochen schwach ist. Denn damit setzt die Aktie direkt auf einer wichtigen technischen Trend-Indikation auf, dem GD100. Dies ist ein erstes größeres Alarmsignal, wenn es darum geht, die künftige Entwicklung einzuschätzen. Damit hat das Papier in den vergangenen fünf Tagen nun immerhin sogar annähernd 10 % verloren.

Bayer bleibt in einer schwächeren Phase

Die Notierungen sind derzeit vor allem nach der Präsentation des Vergleichs im Glyphosat-Fall eher sogar bestraft worden. Die Genehmigung eines US-Gerichts, 7,25 Milliarden Dollar als Vergleich zurückzustellen, ist offensichtlich von den Märkten bestraft worden. Möglicherweise deshalb, weil das Ende vom Lied noch nicht absehbar ist.

Auf der anderen Seite haben allerdings auch inzwischen Analysten etwas die Konsequenzen aus der kleinen Talfahrt gezogen. So hat jetzt Goldman Sachs das Kursziel für das Papier auf nur noch 54 Euro gesenkt. Es ist immer noch erkennbar, dass das Unternehmen einen sehr massiven Rückhalt bei solchen Analysten hat.

Bayer AG Aktie Chart

Aber:

Der Markt hat in den vergangenen Tagen deutlich gezeigt, dass er von den Aussagen und Erwartungen der Analysten nicht allzu viel hält. Hintergrund ist auch der Umstand, dass der Iran-Krieg nicht ohne weiteres an solchen Unternehmen wie der Bayer und der BASF vorbeigehen wird, so die Analysten.

Es steht zu befürchten, dass Rohstoffe aus dem Iran nicht mehr ohne weiteres wie bislang zu beziehen sind. Allerdings hat es bis dato aus Leverkusen noch keine entsprechenden Warnungen gegeben. Insofern hat der Markt hier wohl in vorauseilendem Gehorsam bereits den Stecker gezogen. Insofern ist zu konstatieren, dass es jetzt langsam darum geht, wieder etwas Stabilität in die Kursentwicklung zu bekommen. Genau das ist am gestern ebenfalls nicht gelungen. In den kommenden Tagen sollte sich dann zeigen, ob die Bayer in der Lage ist, schnell wieder den Kursanstieg zu schaffen, den Analysten hier erwarten.

Insgesamt sind die Experten der Auffassung, der Kurs könne sich um rund 19 % nach oben schieben. Das ist doch ein Wort. Der Markt hält bis dato mit diesen Erwartungen jedoch nicht Schritt.

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