Baxter-Aktie: Umbruch vor Quartalszahlen

Vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen reagiert Baxter auf sinkende Nachfrage nach Infusionslösungen mit Stellenstreichungen.

Auf einen Blick:
  • Stellenabbau am US-Standort Marion als operative Korrektur
  • Hurrikan-Schäden und veränderte Nachfrage belasten das Geschäft
  • Institutionelle Investoren zeigen trotz Herausforderungen Vertrauen
  • Fokus liegt auf dem Ausblick für das Geschäftsjahr 2026

Baxter International steht kurz vor der Veröffentlichung seiner Jahresbilanz für 2025. Während das Unternehmen mit den Spätfolgen von Hurrikan Helene und einer sinkenden Nachfrage nach Infusionslösungen kämpft, sorgen gezielte Stellenstreichungen für Aufmerksamkeit. Können die operativen Anpassungen die enttäuschte Umsatzentwicklung der vergangenen Monate abfedern?

Herausforderungen in der Lieferkette

Im Vorfeld der anstehenden Bilanzpressekonferenz hat Baxter operative Korrekturen vorgenommen. Am 5. Februar bestätigte das Unternehmen den Abbau von rund 90 Arbeitsplätzen am Standort Marion. Dieser Schritt ist die direkte Folge einer Überprüfung des Fertigungsnetzwerks. Hintergrund sind massive Störungen am Standort North Cove, der für rund 60 Prozent der US-weiten Versorgung mit Infusionslösungen verantwortlich ist.

Nachdem der Hurrikan Helene im September 2024 die Produktion beeinträchtigt hatte, kam es in der klinischen Praxis in den USA zu Anpassungen beim Einsatz von Infusionslösungen. Diese veränderte Nachfrage zwingt Baxter nun dazu, seine Kapazitäten an die neuen Marktbedingungen anzupassen. Marktbeobachter werten diese Straffung als Versuch, die Profitabilität trotz des schwierigen Umfelds zu sichern.

Bilanz-Vorschau und institutionelles Interesse

Ein Blick auf das dritte Quartal 2025 zeigt ein gemischtes Bild: Während der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) mit 0,69 US-Dollar die Erwartungen übertraf, blieb der Umsatz mit 2,84 Milliarden US-Dollar hinter den Schätzungen zurück. Neben den Wetterereignissen belasteten auch Herausforderungen im Bereich des Novum IQ Pumpen-Portfolios das Ergebnis, was Baxter zu einer Anpassung seiner Jahresprognose veranlasste.

Trotz der operativen Hürden signalisieren institutionelle Anleger Vertrauen. So meldete die Investmentgesellschaft FMR LLC zum Jahreswechsel eine Beteiligung von 6,8 Prozent an Baxter. Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn mit einem Plus von rund 11 Prozent zwar stabilisiert, notiert im Zwölf-Monats-Vergleich jedoch noch immer knapp 38 Prozent im Minus.

  • Schlusskurs Gestern (Donnerstag): 18,49 €
  • Change 12 Monate: -37,65%
  • Seit Jahresanfang (YTD): 11,09%

Am Donnerstag, den 12. Februar 2026, wird Baxter vor US-Börsenbeginn die detaillierten Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr vorlegen. Im anschließenden Analysten-Call wird der Fokus vor allem auf dem Ausblick für 2026 und dem Fortschritt bei der Normalisierung der Lieferketten liegen.

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