Vollständig überzeugt zu sein scheinen die Märkte noch nicht von einer Erholung der Konjunktur und damit auch der Chemiebranche im kommenden Jahr. Ein wenig Hoffnung keimt diesbezüglich aber wieder auf, was an den Aktienmärkten im November durchaus zu spüren war. Über etwas Auftrieb freute sich dabei auch die BASF-Aktie.
Das Unternehemn befindet sich zwar noch immer ein wenig im Krisenmodus. Einige Anleger setzen aber darauf, dass daraus resultierende Effizienzmaßnahmen sich in besseren Zeiten doppelt auszahlen könnten. Zusätzlich dürfte das Unternehmen vom Industriestrompreis und deutlich günstigeren Gaspreisen profitieren. Ein Weg nach oben scheint erkennbar zu sein.
Nur nicht zu früh freuen
In der ausgelaufenen Woche konnte die BASF-Aktie um 3,2 Prozent bis auf 44,90 Euro zu Handelsschluss am Freitag klettern und damit etwas Abstand zu den Tiefständen unterhalb von 40 Euro herstellen. Allerdings gibt es weiterhin mehr als genug skeptische Stimmen. Die Analysten sind noch nicht vollends von einem nachhaltigen Aufschwung überzeugt.
Die Deutsche Bank senkte vor wenigen Tagen ihr Kursziel von 51 auf 45 Euro und kassierte bei der Gelegenheit auch gleich ihre Kaufempfehlung. JP Morgan ist sogar noch etwas pessimistischer und stellt in Ermangelung an klaren Anzeichen für eine Erholung im nächsten Jahr nur müde 40 Euro in Aussicht. Von einem weiteren Aufschwung ist bei keinem der beiden Analysehäuser die Rede.
BASF Aktie Chart
BASF: Die Hoffnung stirbt zuletzt
Das kommende Jahr dürfte also erneut mit zahlreichen Herausforderungen gespickt sein. Darauf stellt sich auch BASF selbst ein. Ein wenig Hoffnung auf bessere Zeiten bleibt dennoch vorhanden. Darauf allein können und sollten Anleger sich aber nicht verlassen, weshalb die BASF-Aktie unverändert ein Fall für die Watchlist bleibt.
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