BASF-Aktie: Wie irre ist das denn!?

BASF kooperiert mit Xfloat und liefert einen speziellen Lichtstabilisator, der die Lebensdauer von schwimmenden Solarplattformen auf über 30 Jahre verlängern soll.

Auf einen Blick:
  • Neuer BASF-Stabilisator für HDPE-Schwimmkörper
  • Lebensdauer von Floating-PV-Anlagen über 30 Jahre
  • Erfüllung strenger EU-Trinkwasservorschriften
  • Kooperation mit israelischem Technologieunternehmen Xfloat

BASF setzt sich für die Solarindustrie ein: Wie der deutsche Chemiegigant kürzlich bekannt gab, wird er mit dem israelischen Technologieunternehmen Xfloat schwimmende Solaranlagen widerstandsfähiger und langlebiger zu machen.

BASF-Aktie: Leistungsfähige Materialien für schwimmende PV-Anlagen

Xfloat entwickelt Plattformen für sogenannte Floating‑PV‑Anlagen, die sich aktiv nach dem Sonnenstand ausrichten und dadurch höhere Stromerträge erzielen. Damit diese Systeme auch unter intensiver UV‑Strahlung, Hitze und Feuchtigkeit jahrzehntelang stabil bleiben, setzt Xfloat künftig auf den neuen BASF‑Lichtstabilisator Tinuvin 2730 ED.

Der Zusatzstoff wird direkt in die HDPE‑Schwimmkörper eingearbeitet und soll deren Lebensdauer auf über 30 Jahre erhöhen – ein entscheidender Faktor, um die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen zu verbessern und Wartungskosten zu senken.

Besonders wichtig ist die Materialstabilität bei Anlagen innerhalb von Trinkwasserreservoirs, wo strenge Vorgaben gelten. Tinuvin 2730 ED erfüllt die einschlägigen EU‑Trinkwasservorschriften, und die Xfloat‑Systeme sind nach NSF‑61 zertifiziert.

Die Technologie kommt bereits in den USA, im Nahen Osten, Europa und Südostasien zum Einsatz. Ein Projekt in Singapur zeigte laut Xfloat eine Ertragssteigerung von 28 %, weil sich die Plattformen auf dem Wasser so bewegen, dass sie möglichst viel Sonnenlicht einfangen.

BASF-Aktie: Konzern sieht Potenzial

„Schwimmende Solaranlagen entwickeln sich rasch zu einer ergänzenden Säule im Bereich der erneuerbaren Energien“, betonte BASF-Manager Ricard Vandellos. Die Kooperation mit Xfloat zeige, wie Innovationen bei Materialien Solarinfrastrukturen langfristig leistungsfähiger machen könnten.

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