BASF-Aktie: Stimmungsprobe!

Die BASF-Aktie zeigt sich robust, doch anstehende Wirtschaftsdaten aus China und der anhaltende Irankonflikt stellen eine Stimmungsprobe für den jüngsten Höhenflug dar.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs nahe am 52-Wochen-Hoch
  • China-Werk als Hoffnungsträger für Geschäfte
  • Erwartete Wirtschaftsdaten als nächster Prüfstein
  • Geopolitische Risiken durch Irankonflikt

Die Aktie von BASF zeigte sich in den letzten Wochen vollkommen unbeeindruckt von den Auswirkungen des Irankriegs und deutlich höheren Ölpreisen. Vor einigen Jahren schickte eine Energiekrise den Titel noch unsanft in Richtung Süden. Aktuell scheint es unter den Anlegern mehr Zuversicht zu geben. Das hat auch damit zu tun, dass vor Kurzem ein neues Werk in China an den Start ging, in welches der Konzern Milliarden investierte.

Allerdings gibt es bislang nur die Hoffnung darauf, dass die Geschäfte dadurch wieder florieren werden. In der kommenden Woche dürfte es erste Signale dafür geben, ob derartige Aussichten auch ihre Berechtigung haben. Denn am Donnerstag werden Wirtschaftsdaten aus China erwartet, darunter das BIP-Wachstum für das erste Quartal.

Hält die Rallye von BASF?

Sollte das BIP-Wachstum unterhalb der erwarteten fünf Prozent liegen, so wären das auch für BASF keine guten Neuigkeiten. Es dürfte den Anteilseignern dann auch deutlich schwerer fallen, hohe Ölpreise und rasante Anstiege bei der Inflation noch länger zu ignorieren. Der Höhenflug von BASF könnte also auf die Probe gestellt werden.

Das gilt auch deshalb, weil es in der Nacht zu Sonntag bei Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran zu keinen Ergebnissen gekommen war. Das Risiko einer Fortsetzung des Konflikts mit allen negativen Konsequenzen für die globale Wirtschaft steigt also erst einmal wieder.

Das kann sich sehen lassen

BASF Aktie Chart

Es wird spannend zu sehen sein, wie die Aktie von BASF darauf reagieren mag. Für den Moment blicken die Anleger auf einen Kurs von 54,70 Euro am Wochenende, was nur knapp unter dem kürzlich erreichten 52-Wochen-Hoch von 55 Euro liegt. Seit Ende Januar ging es um rund 25 Prozent in die Höhe. Die Bullen sind so selbstbewusst wie lange nicht mehr. Eine ungünstige Nachrichtenlage könnte sie aber wieder in die Defensive zwingen.

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