BASF stellt eine neue Generation glasfaserverstärkter Polyamide vor, welche die deutlich höheren Anforderungen der Elektromobilität erfüllen sollen. Hintergrund ist, dass Kunststoffbauteile im Motorraum von E‑Autos heute 45.000 bis 55.000 Stunden bei Betriebstemperatur durchhalten müssen – ein massiver Sprung gegenüber den rund 5.000 Stunden bei Verbrennern.
BASF-Aktie: E-Mobilität sorgt für höhere Belastung von Autokunststoffen
E‑Auto‑Batterien werden häufig geladen und dauerhaft temperiert. Dadurch sind Pumpen, Ventile und andere Kunststoffkomponenten im Motorraum über Jahre hinweg hohen Temperaturen und Wasser‑Glykol‑Gemischen ausgesetzt. BASF überträgt deshalb etablierte Prüfmethoden auf Hydrolyse‑Lagerung und nutzt Arrhenius‑Analysen, um die Lebensdauer realistisch vorherzusagen.
Ein Ultramid‑Polyamid der neuesten Generation zeigte in einer Testreihe, die bereits 2020 begann, eine deutlich verbesserte Beständigkeit. Laut BASF lassen sich die Materialeigenschaften nach fünf Testjahren auf über 100.000 Stunden extrapolieren – und erfüllen damit die Anforderungen der Automobilindustrie für Pkw und Lkw deutlich.
BASF-Aktie: Wichtiger Beitrag für Verkehrswende
Fazit: Die Elektromobilität verschiebt die Belastungsprofile im Motorraum grundlegend: Statt kurzzeitiger Hitze wie beim Verbrenner wirken nun dauerhaft hohe Temperaturen und Kühlmittelgemische auf Bauteile.
Hersteller wie BASF müssen deshalb Kunststoffe entwickeln, die über viele Jahre stabil bleiben. Für die Autoindustrie sind solche Materialien entscheidend, um Zuverlässigkeit und Garantieanforderungen bei E‑Fahrzeugen abzusichern.
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