Der weltweite Ausverkauf bei KI- und Halbleiteraktien hat gestern auch BASF unter Druck gesetzt. Nach einem Bericht der dpa verschreckten die Verluste Anleger am deutschen Aktienmarkt; die BASF-Aktie fiel in diesem Umfeld um 2,9%. Eine unternehmensspezifische Belastung stand damit nicht im Mittelpunkt des Marktberichts.
Marktumfeld und Unternehmensnachrichten
Der DAX verlor gestern laut dpa 1,92 %. Bei BASF fiel der Rückgang damit stärker aus als beim deutschen Leitindex.
Daneben vereinbarte BASF den Verkauf seines Palatal-Geschäfts in Chile an ALTA Performance Materials. Nach Unternehmensangaben dient die Veräußerung der Konzentration des Portfolios auf chemische Kerngeschäfte. Der Abschluss steht unter üblichen Bedingungen einschließlich behördlicher Genehmigungen.
Bei der geplanten Übernahme von Evonik bleibt der Widerstand des Zielunternehmens ein Thema. Evonik lehnte das aufgebesserte BASF-Angebot vor gut einer Woche ab, ließ aber einen rein informativen, vertraulichen Austausch zu. Am Donnerstag bekräftigte Interimschef Claus Rettig gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den Anspruch auf Eigenständigkeit.
Ergebnisentwicklung und nächste Termine
BASF hat seine EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2026 auf 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro angehoben. Für das dritte Quartal 2026 meldete das Unternehmen einen Umsatz von 16,4 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erreichte 1,6 Milliarden Euro.
Die höhere Jahresprognose überzeugte allerdings nicht alle Beobachter: Nach einem Bericht von dpa-AFX vom 28. Oktober bewerteten mehrere Analysten den Ausblick auf das vierte Quartal als unter den Markterwartungen liegend.
Für den 11. November kündigt BASF Pressemitteilungen im Anschluss an die Einweihung seiner MDI-Investition in Geismar an. Der Capital Markets Day ist für den 23. und 24. November angesetzt.
Stand heute, 08. November: BASF – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in BASF investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 08. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
