BASF-Aktie: Mit Brief und Siegel!

BASF erhält TÜV-Zertifizierung für die Berechnungsmethodik ihres Eco Impact Assessment Tools, das Lackierbetrieben eine validierte Grundlage für ihre CO2-Bilanzierung bietet.

Auf einen Blick:
  • TÜV Rheinland zertifiziert Berechnungsmethodik des Tools
  • Ermöglicht validierte CO2-Bilanz für Karosserie- und Lackierbetriebe
  • Tool ist in cloudbasierte Plattform Refinity integriert
  • Ausweitung nach erfolgreichem Europa-Start geplant

BASF meldet wichtigen Meilenstein: Demnach hat die Sparte Coatings für die Berechnungsmethodik ihres Eco Impact Assessment Tools eine Zertifizierung des TÜV Rheinland erhalten.

BASF-Aktie: Klima-Transparenz-Tool für Lackierereien

Die unabhängige Prüfung bestätigt, dass die Methodik den Anforderungen des GHG‑Protokolls entspricht und Transparenz, Konsistenz sowie Nachvollziehbarkeit gewährleistet. Damit können Karosserie‑ und Lackierbetriebe ihren Klimafußabdruck künftig auf einer validierten, international anerkannten Grundlage berechnen.

Das Tool ist in die cloudbasierte Plattform Refinity® integriert und wird bereits seit 2025 in elf europäischen Ländern eingesetzt. Es ermöglicht Werkstätten, ihre Nachhaltigkeitsleistung systematisch zu bewerten, Effizienzpotenziale zu identifizieren und Entscheidungen zu Investitionen, Reparaturprozessen oder Versicherungsratings datenbasiert zu treffen. Die TÜV‑Zertifizierung stärkt die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse und erleichtert Betrieben den Nachweis ihrer Umweltleistung gegenüber Versicherern, OEMs und Kunden.

Methodisch basiert das System auf einem Life‑Cycle‑Assessment‑Ansatz und erfasst sämtliche relevanten Material‑ und Energieflüsse eines Lackierbetriebs – vom Lackieren und Trocknen über Produktverbrauch und Abfallmanagement bis hin zum Fuhrpark. BASF betont, dass reale Betriebsdaten und Vor‑Ort‑Messungen ein umfassendes Bild der ökologischen, ökonomischen und sozialen Performance ermöglichen.

Nach der erfolgreichen Einführung in Europa soll das zertifizierte Tool nun auch in weiteren Regionen ausgerollt werden. Der Konzern reagiert damit auf die immer strengeren Klimaregularien.

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