BASF hat am Freitag mit ALTA Performance Materials einen Vertrag über den Verkauf des Palatal-Geschäfts in Chile geschlossen. Medienberichten zufolge betrifft die Vereinbarung das dortige Geschäft. Die Aktie verlor am Freitag 2,9% und schloss bei 53,98 €.
Reuters berichtete für diesen Handelstag von fallenden europäischen Aktien und einem breit angelegten Ausverkauf. Anleger bewerteten dabei die Aussichten für KI-Aktien. Einen spezifischen Zusammenhang zwischen diesem Marktgeschehen und BASF stellte die Nachrichtenagentur nicht her.
Investitionsvereinbarung und Rückkauf
Neben dem vereinbarten Verkauf steht eine Investitionsvereinbarung in China: BASF unterzeichnete am Dienstag mit der Verwaltung des Nanjing Jiangbei New Area eine entsprechende Vereinbarung. Sie betrifft einen neuen Produktionsstandort für Elektronikmaterialien in Nanjing, wie das Unternehmen mitteilte.
Auch beim Aktienrückkauf meldete BASF Fortschritte. Nach der Pflichtmitteilung vom 2. November kaufte das Unternehmen im Zeitraum vom 26. bis einschließlich 30. Oktober insgesamt rund 355.000 eigene Aktien zurück. Die Käufe erfolgten im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms.
Höheres Kursziel bei unveränderter Einstufung
Die LBBW erhöhte am Mittwoch ihr Kursziel für BASF von 56 auf 57 Euro. Die Einstufung „Halten“ bestätigte das Analysehaus dabei.
Operativ hatte BASF vor rund zwei Wochen die Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen im Gesamtjahr 2026 angehoben. Der erwartete Korridor beträgt 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro.
Für das dritte Quartal 2026 meldete BASF am 28. Oktober einen Umsatz von 16,4 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag bei 1,6 Milliarden Euro.
Bei der angestrebten Übernahme von Evonik blieb dagegen eine Hürde bestehen: Evonik lehnte am 30. Oktober das verbesserte BASF-Angebot ab und beschloss, nicht in Verhandlungen einzutreten.
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