BASF Aktie: Julia Raquet leitet neues Core Transformation Office

BASF treibt mit CoreShift den Kostensenkungskurs voran, während die Aktie charttechnisch unter Druck bleibt und auf neue Impulse wartet.

Auf einen Blick:
  • CoreShift-Programm zielt auf 20% Fixkostenreduktion
  • Aktie notiert unter der 50-Tage-Linie
  • Quartalsergebnis je Aktie gestiegen
  • Aktienrückkauf endet im Juni

Die BASF-Aktie bewegt sich in einem Spannungsfeld. Während der Konzern mit „CoreShift“ ein radikales Sparprogramm ausrollt, kämpft das Papier an der Börse mit technischen Hürden. Am Freitag schloss die Aktie im XETRA-Handel bei 50,64 Euro — nahezu unverändert zum Vortag, aber deutlich unter der 50-Tage-Linie bei 52,05 Euro.

20 Prozent weniger Fixkosten bis 2029

Das neu geschaffene „Core Transformation Office“ unter Julia Raquet soll die Effizienz in den Kernsegmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions sowie Nutrition & Care steigern. Das Ziel ist ambitioniert: Bis 2029 sollen die zahlungswirksamen Fixkosten in diesen Bereichen um bis zu 20 Prozent gegenüber 2024 sinken.

Vorstandschef Markus Kamieth setzt dabei auf bessere Nutzung der Verbundsynergien. Parallel dazu fließen jährlich rund 1,5 Milliarden Euro in den Erhalt und die Modernisierung des Stammwerks Ludwigshafen — ein Signal, dass die grüne Transformation trotz Sparmaßnahmen vorangetrieben wird.

Operativ stabilisiert, Nachfrage bleibt schwach

Das erste Quartal 2026 zeigte bereits Fortschritte. Das Ergebnis je Aktie kletterte auf 1,06 Euro, nach 0,91 Euro im Vorjahr. Für das Gesamtjahr hält das Management an der EBITDA-Prognose zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro fest.

Belastend wirken geopolitische Spannungen und volatile Rohstoffpreise. Die Nachfrageschwäche in der Automobilbranche und im Baugewerbe bleibt ein Risikofaktor für das zweite Halbjahr.

Charttechnische Hürde bei 52 Euro

Seit Jahresbeginn legte die Aktie um 13,19 Prozent zu, auf Monatssicht gab sie allerdings 5,72 Prozent ab. Mit dem aktuellen Kurs von 50,64 Euro liegt das Papier 2,70 Prozent unter der 50-Tage-Linie — ein kurzfristiger Widerstand, dessen Überwinden für ein neues Kaufsignal notwendig wäre.

Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt bei 46,67 Euro beträgt komfortable 8,50 Prozent. Solange dieser Puffer hält, bleibt der mittelfristige Trend intakt. Vom 52-Wochen-Hoch bei 54,70 Euro trennen die Aktie derzeit 7,42 Prozent.

Quartalszahlen im Juli entscheidend

Das laufende Aktienrückkaufprogramm soll planmäßig Ende Juni abgeschlossen werden. Im Juli folgen die Zahlen für das zweite Quartal. Investoren erwarten konkrete Hinweise, wie schnell CoreShift in der Bilanz sichtbar wird und ob die Ertragskraft in den Basissegmenten trotz schwierigem Umfeld weiter zulegt.

BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 31. Mai liefert die Antwort:

Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)