BASF stärkt seinen Heimatstandort: Demnach erhöht der Chemiekonzern schrittweise die Produktionsmenge für 1,4‑Butandiol (BDO) im Werk Ludwigshafen.
BASF-Aktie: Chemiekonzern reagiert auf protektionistische EU-Politik
Hintergrund ist das laufende EU‑Antidumpingverfahren, das Importe aus China, Saudi‑Arabien und den USA mit vorläufigen Zöllen belegen soll. Die zusätzlichen Mengen sollen sicherstellen, dass europäische Kunden trotz der politischen Verwerfungen verlässlich beliefert werden und ihre Lieferketten stabil bleiben.
BASF betont, dass die Nachfrage nach BDO und seinen Folgeprodukten in mehreren Industrien robust ist und regionale Produktionskapazitäten deshalb an Bedeutung gewinnen.
Von der höheren Auslastung profitieren auch zentrale Derivate wie Tetrahydrofuran (THF), PolyTHF® und N‑Methyl‑2‑pyrrolidon (NMP). Diese Stoffe sind wichtige Bausteine für Polymere, Elastomere, Spezialchemikalien und Lösungsmittel – also Anwendungen, die in zahlreichen Branchen von Textilfasern über Automobil bis Elektronik unverzichtbar sind. Durch die Verbundstruktur in Ludwigshafen kann BASF die zusätzlichen Mengen effizient integrieren und flexibel auf Kundenbedarfe reagieren.
BASF-Aktie: Konzern betont Engagements in Sachen Nachhaltigkeit
Parallel erweitert das Unternehmen sein Portfolio an biomassenbilanzierten Varianten von BDO und seinen Derivaten. Die lokale Produktion reduziert Transportwege und senkt den Product Carbon Footprint, während die neuen Produkte stärker auf erneuerbare Rohstoffe und Energiequellen setzen. Damit will BASF Versorgungssicherheit mit einem klaren Nachhaltigkeitsimpuls verbinden.
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