BASF Aktie: Höheres Evonik-Gebot an Einsicht gekoppelt

Symbolbild, KI-generiert

BASF knüpft eine mögliche Aufstockung der abgelehnten Offerte an Zugang zu Evoniks Unternehmensunterlagen; ein verbindliches Angebot fehlt bislang.

Auf einen Blick:
  • Erstes BASF-Angebot mit 22,15 Euro abgelehnt
  • Höheres Gebot nur nach Bucheinblick erwogen
  • Standort- und Beschäftigungsschutz bis 2032
  • Quartalsbericht für 28. Oktober angekündigt

Die Spekulationen über einen möglichen Zusammenschluss in der deutschen Chemiebranche halten an. BASF hält sich Medienberichten zufolge die Option auf ein aufgestocktes Gebot für den Essener Spezialchemiekonzern Evonik offen.

Wie die Nachrichtenagentur dpa-AFX aus Branchenkreisen meldete, macht der Ludwigshafener Konzern einen solchen Schritt jedoch von einer klaren Voraussetzung abhängig: Zuvor verlangt das Management Einblick in die Bücher des Konkurrenten.

Verhandlungen über Unternehmenswert und Bedingungen

Auslöser der aktuellen Entwicklung war die Ablehnung des ersten BASF-Vorschlags durch Evonik. Diese vorangegangene Offerte, die das Unternehmen mit 22,15 Euro je Aktie bewertete, hatten die Essener als unzureichend zurückgewiesen. Ein formelles, verbindliches Übernahmeangebot hat BASF bislang nicht vorgelegt. Beide Unternehmen haben eine überarbeitete Offerte oder verbindliche Transaktionsschritte bisher nicht offiziell bestätigt.

Dass BASF den Faden dennoch nicht abreißen lässt, verdeutlichen die flankierenden Signale. Zu den bereits abgehandelten Zugeständnissen bei der angestrebten Übernahme zählte die Bereitschaft, bestehende deutsche Standort- und Beschäftigungsgarantien vertraglich abzusichern. Bei Evonik gilt ein Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen für die Standorte im Bundesgebiet bis zum Jahr 2032.

Analysteneinschätzung und anstehende Bilanzvorlage

An den Finanzmärkten wird das Manöver aufmerksam verfolgt. Bernstein Research stufte BASF am Mittwoch nach einem Investorentreffen unverändert mit „Outperform“ ein. Die Einstufung beließ das Analysehaus bei einem Kursziel von 61 Euro, womit sich die Experten optimistisch für die weitere Entwicklung positionieren.

Am Freitag beendete das BASF-Papier den Börsenhandel bei 52,96 Euro. Seit Jahresanfang verzeichnet der Chemiewert damit einen Zuwachs von 19 Prozent.

Für neue fundamentale Orientierung dürfte in Kürze das operative Zahlenwerk sorgen. Am 28. Oktober veröffentlicht BASF den vollständigen Quartalsfinanzbericht für das dritte Quartal 2026. Neben den Geschäftszahlen dürften Marktteilnehmer diesen Termin nutzen, um Details zur strategischen Ausrichtung und zu etwaigen Akquisitionsplänen in Erfahrung zu bringen.

Parallel setzt der Konzern seine Kapitalmaßnahmen um: Im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufs wurden bis zum 9. Oktober insgesamt 6.046.289 eigene Anteile erworben.

BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 17. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)