BASF stärkt sein Kreislauf-Geschäft: So bündelt der Konzern seine Kompetenzen mit der TSR Group, um das Recycling von Elektroautobatterien in Europa deutlich auszubauen.
BASF-Aktie: Schwarze Masse aus E-Auto-Akkus
TSR – einer der größten Metallrecycler Europas – übernimmt künftig das fachgerechte Zerlegen und Entladen ausgedienter Fahrzeugbatterien und verarbeitet sie zu Schwarzmasse, dem zentralen Zwischenprodukt für die Rückgewinnung von Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan. Über das Joint Venture BLC bringt TSR zudem ein europaweites Netzwerk von mehr als 190 genehmigten Standorten und langjährige Erfahrung im Umgang mit komplexen Materialströmen ein.
BASF betreibt bereits eine eigene Anlage zur Schwarzmasse‑Produktion in Schwarzheide und erweitert durch die Kooperation sein europäisches Recyclingnetz um zusätzliche Vorstufen und neue Märkte. Beide Unternehmen prüfen außerdem weitere gemeinsame Schritte, etwa die Verarbeitung von Metallfraktionen aus Schwarzmassen‑Abfallströmen und eine engere Verzahnung der Logistik für Altbatterien.
BASF-Aktie: Recycling soll Versorgung mit kritischen Metallen verbessern
Strategisch geht es um mehr als Technik: Die Rückgewinnung von Batteriemetallen wird zu einer Schlüsselvoraussetzung für Versorgungssicherheit, geringere Abhängigkeiten von Importen und eine stabile europäische Wertschöpfungskette. BASF stärkt damit seine Position als Anbieter von Kathodenmaterialien und geschlossenen Recyclingkreisläufen, während TSR seine Kreisläufe für Batteriemetalle komplettiert.
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