BASF Aktie: GLYTHERMIN für Rechenzentren gestartet

Symbolbild, KI-generiert

BASF gewinnt einen MATERIALICA Award und erreicht beim Fakuma Innovation Award den zweiten Platz; Gespräche über Evonik bleiben offen.

Auf einen Blick:
  • MATERIALICA-Auszeichnung für Recyclingprojekt erhalten
  • Zweiter Platz beim Fakuma Innovation Award
  • Bernstein bestätigt BASF-Einstufung „Outperform“
  • Evonik-Übernahmegespräche ohne feststehenden Ausgang

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat am heutigen Freitag Auszeichnungen für zwei Projekte im Bereich des Polyamid-6-Recyclings gemeldet. Das Unternehmen erhielt den MATERIALICA Award 2026 in der Kategorie „CO₂ Effizienz“ und belegte zugleich den zweiten Platz beim Fakuma Innovation Award 2026 im Bereich „Nachhaltigkeit“.

Die Auszeichnungen unterstreichen die Bemühungen des Konzerns, das Portfolio schrittweise auf kreislauffähige Produkte auszurichten, während sich das operative Umfeld vor den anstehenden Geschäftszahlen anspruchsvoll präsentiert.

Erweiterung bei Kühlung und Elektronik

Neben den Fortschritten beim Kunststoffrecycling treibt das Management Neuentwicklungen für technologische Wachstumsfelder voran. Zu Monatsbeginn brachte BASF mit GLYTHERMIN eine Wärmeübertragungsflüssigkeit für flüssiggekühlte Rechenzentren auf den Markt, die gezielt auf Anforderungen des thermischen Managements zugeschnitten ist.

Parallel dazu weitete das Unternehmen den Anwendungsfokus seines Ultrason-Portfolios auf Elektronik- und Elektrik-Komponenten für KI-Rechenzentren, Hochgeschwindigkeitsverbindungen und die Elektromobilität aus. Auf dem SEPAWA-Kongress in Berlin stellte der Konzern in dieser Woche zudem neue Konzepte für Körperpflegeprodukte vor, die sich an weltweiten Schönheitsritualen orientieren.

Analystenlob und Übernahmegespräche

Am Mittwoch bekräftigte das Analysehaus Bernstein Research die Einstufung für die BASF-Aktie mit „Outperform“ und beließ das Kursziel bei 61,00 Euro. Die Veröffentlichung folgte auf mehrere Investorentreffen in Nordamerika. Am Kapitalmarkt steht das Papier des Chemieriesen aber auch wegen möglicher Konsolidierungsschritte in der europäischen Branche im Blickfeld.

Ende September hatte BASF Sondierungsgespräche mit der RAG-Stiftung und Evonik Industries AG über eine mögliche Übernahme von Evonik bestätigt, wobei Fortgang und Ausgang des Vorhabens ausdrücklich als offen bezeichnet wurden. Medienberichten zufolge hielt sich das Management ein höheres Gebot für Evonik offen, nachdem eine frühere Offerte zurückgewiesen worden war. Ein bestätigtes neues Gebot liegt bislang allerdings nicht vor.

Blick auf die Quartalszahlen

An der Börse legte der DAX-Titel heute um 0,8 Prozent auf 53,03 Euro zu. Damit bewegt sich die Aktie in Reichweite ihres 52-Wochen-Hochs von 55,05 Euro, das im April markiert worden war.

Klarheit über den operativen Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahresviertel erhalten Investoren in Kürze: Am 28. Oktober wird BASF um 07:00 Uhr MEZ die Quartalsmitteilung zum dritten Quartal 2026 vorlegen. Neben den Margen in den klassischen Segmenten dürften dann vor allem Aussagen zum Nachfrageumfeld und zu weiteren strategischen Projekten im Mittelpunkt stehen.

BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 16. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)