Wichtiger Meilenstein für BASF am Heimatstandort: So ist in Ludwigshafen das zentrale Bauteil einer der künftig leistungsstärksten industriellen Wärmepumpen Europas eingetroffen.
BASF-Aktie: Gigantische Wärmepumpe für Chemiestandort Ludwigshafen
Der 95 Tonnen schwere und 16 Meter lange Plattenfallfilmverdampfer wurde per Schiff aus Schwedt transportiert und anschließend in einem aufwendigen Schwerlastverfahren auf das Werksgelände gebracht. Das Bauteil bildet das Herzstück der neuen Anlage, die Abwärme aus dem Steamcracker nutzt, um CO2‑freien Prozessdampf zu erzeugen.
Die Wärmepumpe soll mit Grünstrom bis zu 500.000 Tonnen CO2‑freien Dampf pro Jahr bereitstellen und eine thermische Leistung von rund 50 Megawatt erreichen. Der erzeugte Dampf wird über das Verbundnetz an verschiedene Produktionsbetriebe verteilt, unter anderem an die Ameisensäure‑Herstellung. Durch die Nutzung der vorhandenen Abwärme können laut BASF bis zu 98 % der bisherigen Emissionen eingespart werden – das entspricht rund 100.000 Tonnen CO2 jährlich.
Parallel schreitet der Bau der Gesamtanlage voran: Die Gebäudehülle, das Schaltanlagengebäude und große Teile der Rohrleitungen sind bereits fertiggestellt. Projektpartner GIG Karasek verantwortet Konstruktion und Aufbau, während die Inbetriebnahme für Mitte 2027 geplant ist.
BASF-Aktie: Staatliche Rückendeckung
Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt das Projekt im Rahmen der Klimaschutzverträge mit bis zu 310 Mio. Euro. Die Förderzusage wurde 2024 noch unter der Ampel-Regierung erteilt.
BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 10. April liefert die Antwort:
Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
