BASF Aktie: Evonik-Gebot steigt

Symbolbild, KI-generiert

Insider berichten von einem höheren BASF-Angebot samt Standort- und Jobzusagen; Verhandlungen und Einigung sind weiterhin offen.

Auf einen Blick:
  • Berichtetes Gebot von rund 24 Euro
  • Erstes Angebot lag bei 22,15 Euro
  • Garantien für Jobs und Standorte vorgesehen
  • Evonik-Aktie zeitweise bei 21,50 Euro

BASF legt im Übernahmepoker um Evonik offenbar nach. Der Ludwigshafener Konzern soll dem Spezialchemiekonzern nun rund 24 Euro je Aktie geboten haben. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht, die Informationen stammen aus Insiderkreisen.

Vom ersten Angebot zur Nachbesserung

Für sämtliche Evonik-Anteile entspräche der Preis mehr als 11 Milliarden Euro. Das erste, unverbindliche Angebot von Ende September lag Berichten zufolge bei 22,15 Euro je Aktie, insgesamt rund 10,3 Milliarden Euro. Evonik wies diesen Preis damals als zu niedrig zurück.

Formelle Verhandlungen kamen zunächst nicht zustande. BASF erhielt zudem keinen Einblick in die Geschäftsbücher. Mitte Oktober hieß es, der Konzern könne über ein höheres Gebot sprechen, wolle dafür aber zuerst die Bücher prüfen. Ob diese Prüfung inzwischen stattgefunden hat und ob die 24 Euro als verbindliches Angebot gelten, ist offen.

Zusagen für Standorte und Beschäftigte

Das nachgebesserte Angebot soll Garantien für Arbeitsplätze und Produktionsstandorte bei Evonik enthalten. Die Konzernzentrale in Essen soll demnach auch in einem zusammengeschlossenen Unternehmen ein wichtiger Standort bleiben. Marktbeobachter dürften darin ein Signal an die Belegschaft und an die RAG-Stiftung sehen, die als Anteilseignerin in die Sondierungen eingebunden war.

Die Reaktion an der Börse fiel moderat aus. Die Evonik-Aktie stieg zeitweise auf 21,50 Euro und legte damit knapp vier Prozent zu. Der Abstand zum berichteten Gebot von 24 Euro bleibt deutlich. Der Markt preist eine Einigung zu diesem Preis also noch nicht vollständig ein.

BASF-Papiere gaben am Mittag auf Tradegate leicht um 0,42 Prozent auf 52,17 Euro nach. Anleger honorieren den Vorstoß bislang nicht, reagieren aber auch nicht mit größeren Abschlägen. Die drei jüngsten Analystenziele liegen zwischen 60 und 61 Euro.

Evonik wollte den Bericht nicht kommentieren, ein BASF-Sprecher äußerte sich ebenfalls nicht. Eine Einigung steht damit aus. Der nächste Schritt wäre ein Einblick in die Evonik-Bücher, ohne den BASF nach bisherigem Stand nicht über ein höheres Gebot verhandeln wollte.

BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 23. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)