BASF-Aktie: Abwanderung nach Indien!

Der Chemiekonzern BASF plant die Verlagerung von Finanz- und Personalbereichen von Berlin nach Indien, um Prozesse zu optimieren. Die Anleger reagieren positiv auf die Umstrukturierung.

Auf einen Blick:
  • Verlagerung von Servicebereichen nach Indien
  • Betrifft Finanzen und Personalwesen in Berlin
  • Aktionäre begrüßen die Kosteneinsparungen
  • BASF-Aktie mit deutlichem Kursplus

Große Unternehmen werden nicht müde, die Gefahren aufgrund von Standortnachteilen in Deutschland zu betonen. BASF scheint dafür nun auch ein anschauliches Beispiel zu liefern. Der Chemiegigant ließ kürzlich wissen, dass beim Berliner Standort eine Neuausrichtung bevorstehen. Einige Bereiche, darunter Finanzen und Personalwesen, sollen wohl zu einem neuen Hub in Indien wandern.

Das Unternehmen begründet dieses Vorhaben mit dem Ziel, das Serviceportfolio zu schärfen und Standardisierung sowie Automatisierung voranzutreiben. Kritiker sehen darin gewiss lediglich eine diplomatische Beschreibung für Kosteneinsparungen. Wie viele der etwa 2.800 Arbeitsplätze in Berlin von der Maßnahme betroffen sein könnten, darüber gibt es keine genauen Angaben.

Die Anleger von BASF begrüßen den Schritt

Während die Pläne von BASF in der Politik auf Kritik stoßen und unter anderem der Berliner Bürgermeister Kai Wegner eine „transparente und nachvollziehbare Darstellungen der weiteren Planungen für den Standort Berlin“ einfordert, kommt das Ganze an der Börse recht gut an.

BASF Aktie Chart

Die BASF-Aktie konnte in dieser Woche ihre Erholung fortsetzen und bis auf 51,36 Euro am Donnerstag zulegen. Kleinere Abschläge im gestrigen Handel waren hauptsächlich auf allgemeine Stimmungsschwankungen an den Märkten zurückzuführen. Es blieb aber bei einem Plus von 15 Prozent allein in den letzten vier Wochen.

Notwendige Maßnahmen?

Neben dem Management scheinen auch die Aktionäre Sparpläne und Umstrukturierungen bei BASF schlicht als notwendig anzusehen. Die Hoffnung lautet darauf, dass in Zukunft wieder mehr von den Umsätzen auch als Gewinn hängenbleibt. Nach einer jahrelangen Durststrecke steigert sich die Stimmung nun schon seit einer Weile, vielleicht auch ein wenig angetrieben von Hoffnungen auf eine allgemeine Erholung im Segment. Allein darauf kann und will sich BASF nachvollziehbarerweise aber nicht verlassen.

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