Die BASF-Aktie startete am Dienstag mit einem Plus in den Handel und konnte somit an die insgesamt gute Entwicklung vom Vortag anknüpfen. Konkret ging es für den Chemie-Titel um 1,2 % auf 47,80 Euro nach oben. Seit Jahresbeginn steht die Aktie trotz turbulentem Auf und Ab unterm Strich mit rund 7 % im Plus (Stand: 24.03.2026, 8:30 Uhr).
BASF-Aktie: Öko-Meilenstein in Ludwigshafen
Einen Meilenstein meldete der Konzern kürzlich in Sachen Nachhaltigkeit. So produziert BASF an seinem Heimatstandort Ludwigshafen nun das gesamte Portfolio an Säurechloriden und Chlorformiaten mit 100 % Strom aus erneuerbaren Energien.
Die Umstellung betrifft rund 25 Produkte und umfasst auch alle vorgelagerten Rohstoffprozesse. Bereits 2025 führte die Maßnahme zu einer durchschnittlichen Reduktion des Product Carbon Footprint (PCF) um 19 %. Für 2026 und die Folgejahre erwartet BASF ein vergleichbares Niveau.
Für Kunden erfolgt der Übergang nahtlos: Spezifikationen, Zertifizierungen und Bestellprozesse bleiben unverändert, die Produkte weisen jedoch einen deutlich geringeren CO2‑Fußabdruck auf und unterstützen damit Scope‑3‑Reduktionsziele entlang der Wertschöpfungskette.
BASF-Aktie: Modernisierte Anlage steigert Produktionskapazität
Zusätzlichen Schub erhält die Nachhaltigkeitsbilanz durch die Inbetriebnahme einer umfassend modernisierten Produktionsanlage in Ludwigshafen. Die Kapazität für Chlorformiate und Säurechloride steigt um rund 30 %, wodurch die CO2‑Vorteile auf ein größeres Produktionsvolumen wirken und gleichzeitig die Versorgungssicherheit steigt.
Zur Einordnung: BASF zählt weltweit zu den führenden Herstellern dieser Zwischenprodukte und verfügt über eine Jahreskapazität von 60.000 Tonnen an den Standorten Ludwigshafen und Yeosu. Die Chemikalien sind essenziell für Pharma‑Synthesen, Pflanzenschutzmittel und organische Peroxide.
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