Der Chemiekonzern BASF ordnet sein Geschäft neu. Vorstandschef Markus Kamieth strafft die Kernbereiche. Der Markt applaudiert. Die Aktie kletterte am Donnerstag an die DAX-Spitze.
Aktuell notiert das Papier bei 51,96 Euro. Das entspricht einem Tagesplus von rund 1,5 Prozent. Seit Jahresbeginn steht ein Zuwachs von gut 16 Prozent auf der Kurstafel. Treiber für den jüngsten Schub ist eine Analyse der DZ Bank. Das Institut bestätigt seine Kaufempfehlung und hebt das Kursziel an. Analysten loben die einsetzende operative Erholung.
Parallel dazu stützt das Unternehmen den eigenen Kurs. BASF kaufte zuletzt knapp eine Million eigene Aktien zurück. Ein klares Signal. Das Management hält das eigene Unternehmen offenbar für unterbewertet. Die Strategie geht kurzfristig auf. Der Relative-Stärke-Index klettert auf 84,5 Punkte. Dieser hohe Wert signalisiert charttechnisch einen stark überkauften Zustand.
Neues Büro für den Umbau
Operativ stellt sich der Konzern neu auf. Das frisch gegründete „Core Transformation Office“ übernimmt die Steuerung. Unter der Leitung von Julia Raquet will BASF die Kernsegmente effizienter machen. Dazu zählen die Bereiche Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care. Bis 2029 sollen gestraffte Prozesse die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Es geht nicht mehr nur um reines Kostensparen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen soll zwischen 6,2 und 7,0 Milliarden Euro liegen. Der nächste Realitätscheck steht im Juli an. Dann präsentiert BASF den kommenden Quartalsbericht.
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