Das hätte sich Barrick Mining sicher anders vorgestellt. Der Goldproduzent verschiebt sein milliardenschweres Reko Diq-Projekt in Pakistan um mindestens zwölf Monate. Die Entwicklungsarbeiten werden ab Juli deutlich heruntergefahren, wie aus einem Schreiben an die pakistanischen Partner hervorgeht. Der Grund ist so simpel wie beunruhigend: Die Sicherheitslage in der Region verschlechtert sich dramatisch.
Reko Diq liegt in der Provinz Balochistan, wo separatistische Gewalt zunimmt. Hinzu kommen die Auswirkungen des Nahost-Krieges, die auch Pakistan nicht verschonen. Barrick hat eine Überprüfung des Projekts gestartet und kommt nun zu dem Schluss, dass man die Auswirkungen auf die Projektstrategie erst einmal neu bewerten muss. Die erste Produktion verschiebt sich damit von 2028 auf frühestens 2029.
Barrick Mining Corporation Aktie Chart
9 Milliarden Dollar stehen auf dem Spiel
Das Projekt hat ein Volumen von 9 Milliarden Dollar und könnte zu einem der größten Kupfer-Gold-Vorkommen der Welt werden. Barrick hält 50 Prozent der Anteile und kontrolliert den Vorstand. Die restlichen Anteile teilen sich drei pakistanische Staatsunternehmen und die Provinzregierung von Balochistan. Branchenexperten hatten bereits vorher gewarnt, dass die Entwicklung teuer und schwierig werden würde.
Für Barrick bedeutet die Verzögerung nicht nur höhere Kosten, sondern auch Unsicherheit bei den Investoren. Die Frage ist nun, ob sich die Sicherheitslage in den nächsten zwölf Monaten wirklich verbessert oder ob weitere Verzögerungen drohen.
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